Mit Sicherheit zur optimalen Küche

Stimmt die Küchengestaltung, macht das Kochen doppelt Spaß.
Stimmt die Küchengestaltung, macht das Kochen doppelt Spaß.
Foto: istock
Böden, Schränke, Arbeitsflächen: Was bei der Küchenplanung zu beachten ist.

Essen. Eine Küche muss heute mehrere Vorzüge mitbringen. Sie muss funktional und pflegeleicht sein, aber sie soll auch als gemütlicher Wohnraum dienen. Damit das Hantieren in ihr reibungslos gelingt, lohnt ein Blick auf Arbeitsflächen und Schränke. Diese sollten ausreichend groß sein. Arbeitsflächen müssen von ihrer Höhe zur Größe der Benutzer passen. Im Sitzen liegt die richtige Höhe bei 65 bis 70 Zentimetern. Bei den Schränken eignen sich am besten ausziehbare Modelle, da Benutzer so bequem auf alle Inhalte zugreifen können. Schubladen sollten gegen das Herausfallen gesichert sein und einen Griff haben, an dem niemand aus Versehen hängen bleiben kann – zum Beispiel einen Bügelgriff.

An Alles ist gedacht

Auch das Licht ist wichtig. Die Allgemeinbeleuchtung besteht idealerweise aus mehreren Leuchten an der Decke mit mittlerer bis kleiner Leistung. Das Licht ist direkt und breit strahlend. Am Arbeitsplatz beleuchten einzelne Lampen – zum Beispiel auf Schienen angebracht – die Arbeitsfläche. Sie sind hell und blendfrei. Wo es keine Oberschränke gibt, an denen diese Lampen angebracht werden, kommt die dritte Kategorie zum Zuge: Decken oder Wandleuchten, die Licht auf größere Arbeitsflächen bringen. Sind die Küchenmöbel und die Wandfarbe hell, unterstützt das den Effekt des Lichtes.

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Bei den Küchengeräten kommt es in erster Linie nicht auf ein schönes Design an. Mehr als eine schicke Optik zählt, dass sie benutzerfreundlich sind: Benutzerfreundlichkeit heißt in diesem Zusammenhang zum Beispiel, dass die Anzeigen übersichtlich und leicht zu lesen sind.

Matte Geräteoberflächen sind zudem unempfindlicher gegen Schmutz und müssen seltener gereinigt werden als spiegelnde Flächen. Abgerundete Ecken verringern das Verletzungsrisiko. Die Spülmaschine wird am besten mit einer leichten Erhöhung eingebaut. Das schont den Rücken und erleichtert das Ein- und Ausräumen erheblich.

Als geeignetes Material für den Küchenboden kommen Fliesen, Linoleum oder Laminat in Frage. Jeder Werkstoff hat seine Vor- und Nachteile. Fliesen sind unempfindlich gegenüber Wasser, Abrieb und Lösungsmitteln, allerdings wirken sie häufig kalt. Linoleum ist ebenfalls widerstandsfähig, aber es kann verrotten, wenn Wasser in das Gewebe eindringt. Deshalb darf es nie nass, sondern nur feucht gewischt werden. Letzteres gilt auch für Laminatböden: Laminat wirkt zwar wärmer als Fliesen, ist aber auch deutliche anfälliger zum Beispiel für Kratzer. (dpa/jain)

 
 

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