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Webfilter sollen Kinder vor gefährlichen Inhalten schützen

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Foto: ddp

Hannover. Im Internet gibt es viele Bereiche, die Kinderaugen besser nicht betrachten sollten. Spezielle Webfilter versuchen, Pornoseiten, Webseiten mit Naziprogapanda oder Gräuelvideos vor den jungen Surfern zu verbergen.

Im Internet gibt es viele Bereiche, die Kinderaugen besser nicht betrachten sollten. Schutz versprechen spezielle Webfilter, die untaugliche Internetseiten ausschließen. Dabei bewährten sich für deutschsprachige Jugendliche Filter aus hiesiger Produktion, rät die Zeitschrift «c’t» (Ausgabe 3/09). Diese Programme versuchen, Pornoseiten, Webseiten mit Naziprogapanda oder Gräuelvideos vor den jungen Surfern zu verbergen.

Sogenannte Blacklists schließen bekannte Porno- und Gewaltseiten aus. «Naturgemäß sind die Filter aber nicht hundertprozentig zuverlässig», warnt «c’t»-Experte Urs Mansmann. Test hätten ergeben, dass amerikanische Filterprogramme mehr Seiten durchließen als deutsche Produkte. Dies gelte vor allem für Abzock-, Hass- und Gewaltseiten.

Im Test hätten die kostenlosen Programme besser abgeschnitten als kommerzielle Produkte, berichtet die Zeitschrift weiter. Das kostenlose Programm FragFinn eignet sich laut Testurteil prima für die Jüngsten und lässt sich mit einem Handgriff ein- und ausschalten. Das beste Filterergebnis erreichte die ebenfalls kostenlos erhältliche Lösung von AOL. (ddp)