Warum dieser 25-Freunde-Kettenbrief auf Facebook Unfug ist

Laut eines Kettenbriefs auf Facebook beschränkt der Algorithmus des Portals die Timeline auf lediglich 25 Kontakte. (Symbolbild)
Laut eines Kettenbriefs auf Facebook beschränkt der Algorithmus des Portals die Timeline auf lediglich 25 Kontakte. (Symbolbild)
Foto: Dado Ruvic / REUTERS
Laut einem Facebook-Kettenbrief beschränkt der Algorithmus die Timeline auf 25 Kontakte. Mit einem Trick soll man das umgehen können.

Berlin.  Wer etwas auf Facebook postet, der will meistens, dass es möglichst viele seiner Freunde sehen. Und gleichzeitig auch immer Up to Date bleiben, was bei Familie, Kollegen und Bekannten gerade so los ist. Umso irritierender ist eine Meldung, die dieser Tage wieder vermehrt in der Timeline von vielen Nutzern auftaucht: Angeblich soll ein neuer Algorithmus von Facebook die Zahl der Freunde, die in der Timeline erscheinen, auf lediglich 25 beschränken.

Nur mit Hilfe eines bestimmten Copy-Paste-Tricks soll das System umgangen werden können, heißt es in der Nachricht. Ist da was dran?

Facebook bezieht Stellung

Nein. Dieser vermeintliche Trick ist gar kein Trick. Denn der Algorithmus ist nicht nur auf 25 Kontakte beschränkt, wie Facebook selbst mitteilte: „Wir ordnen den Newsfeed danach, welches Posting für den Nutzer relevant sein könnte. Obwohl wir einige Anpassungen vorgenommen haben, die die Zahl der sichtbaren Postings von Freunden erhöhen können, ist der Newsfeed nicht auf 25 Kontakte beschränkt.“

Der Ursprung dieser Kettenbrief-Falschmeldung ist nicht bekannt, er soll aber aus dem Jahr 2017 stammen, schreibt die Fakten-Check-Webseite Snopes. Was aber bekannt ist: Das Kopieren und Teilen des Kettenbriefs hat keine Auswirkung auf den Algorithmus. (sige)

 
 

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