Vier Anzeichen dafür, dass der Smartphone-Akku am Ende ist

Haben nur eine begrenzte Lebenszeit: Smartphone-Akkus.
Haben nur eine begrenzte Lebenszeit: Smartphone-Akkus.
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Auch der beste Akku macht nach einer gewissen Zeit mal schlapp. Den ersten Verschleiß rechtzeitig zu erkennen, ist allerdings einfach.

Berlin.  Hinweise, wie sich das Leben einer Smartphone-Batterie verlängern lässt, gibt es in großer Zahl. Doch woher weiß man eigentlich, dass der Handy-Akku tatsächlich geschädigt und am Ende seiner Leistung angekommen ist?

Batterien haben eine begrenzte Lebensdauer, das ist auch bei Handy-Akkus der Fall. Wenn ihr Ende nah ist, dann weil sie durch ihre normale chemischen Reaktionen einfach keine Ladung mehr aufbauen können. Hinzu kommt, dass Smartphone-Akkus dafür konzipiert worden sind, nur eine bestimmte Anzahl von Ladezyklen mitzumachen.

Wie oft sich ein Akku laden lässt, kann allerdings nur geschätzt werden und basiert immer auf Durchschnittswerten. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei zwei Jahren.

Selbst wenn Nutzer schonend mit ihrem Akku umgehen, nimmt die Leistungsfähigkeit nach einer gewissen Zeit ab. In der Regel verlängert man so die Lebenszeit der Batterie um zwei bis drei Monate.

Woran erkennen Nutzer, dass der Handy-Akku einen Austausch nötig hat?

Unter normalen Umständen kippt die Lebensdauer einer Handy-Batterie nicht von heute auf morgen. Es sei denn sie hat einen Kurzschluss oder einen anderen Fehler. Für den üblichen Verschleiß gibt es dagegen Warnzeichen.

Diese Signale deuten auf einen schlechten Handy -Akku hin:

1. Rapide Entladung: Dafür sollten Nutzer den Akku-Stand im Tagesverlauf beobachten. Hat er sich deutlich geändert, kann das ein Zeichen für einen veralteten Akku sein. Da auch Apps oder schlechte Updates schnelles Entladen bewirken können, ist die Diagnose allerdings etwas schwierig.

2. Batterie lädt nicht voll auf: Wenn der Handy-Akku nicht mehr die 100 Prozent erreicht – unabhängig davon wie lange er am Ladegerät hängt – ist das kein gutes Zeichen. Die Batterie kann dann nicht mehr genug elektrische Energie halten, weil die internen Materialien so stark abgebaut haben, dass dies die Leistung beeinflusst.

3. Ladung sinkt deutlich und plötzlich: Eines der wichtigsten Anzeichen für einen schlechten Handy-Akku ist ein plötzliches Abfallen der Ladung. Wird das Smartphone beispielsweise vom Ladegerät abgezogen und der Akku sinkt plötzlich auf 90 oder 80 Prozent, dann stimmt etwas nicht. Einen Abfall von zehn Prozent und mehr deutet darauf hin, dass der Handy-Akku in die Jahre gekommen ist.

4. Akku wölbt sich: Wenn sich der Akku verformt oder auffällig heiß wird, ist ganz klar etwas nicht damit in Ordnung. In diesem Fall sollte das Gerät nicht mehr genutzt werden. Es besteht Überlastungsgefahr, die sogar dazu führen kann, dass das Gerät Feuer fängt.

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Fazit: Handy-Akkus sind zum Verschleiß bestimmt

Jeder Akku findet irgendwann sein Ende. Wenn das Smartphone noch ganz neu ist, wird in den ersten 18 Monaten wahrscheinlich keines der genannten Warnzeichen auftreten. Am Ende wird aber auch dieser Handy-Akku an Leistung verlieren. Dann bleibt nur noch die Wahl zwischen einem Akku-Austausch oder einem Neugerät . Je nachdem wie leicht oder kompliziert das Entfernen der Batterie ist, lohnt sich die Neuanschaffung am Ende möglicherweise mehr. Dann sollte aber unbedingt auch auf die richtige Entsorgung des alten Smartphones geachtet werden.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen.

 
 

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