Apple-Angestellte protestieren gegen ihr neues Büro

Die neue Apple Firmenzentrale in Cupertino, Kalifornien, steht nicht bei allen Angestellten hoch im Kurs.
Die neue Apple Firmenzentrale in Cupertino, Kalifornien, steht nicht bei allen Angestellten hoch im Kurs.
Foto: imago stock&people / imago/Mario Aurich
Beeindruckend sollte es sein, das futuristische neue Apple-Hauptquartier. Doch etliche Mitarbeiter wehrten sich heftig – mit Erfolg.

Silicon Valley.  Von außen sieht der Apple-Campus eindrucksvoll aus. Das runde Hauptgebäude des Apple Parks in Cupertino im kalifornischen Silicon Valley bietet 13.000 Mitarbeitern Platz. Die meisten Mitarbeiter werden ohne Trennwände und Türen auskommen müssen: Das Hauptgebäude ist als Großraumbüro konzipiert.

Wie Daring Fireball berichtet, soll das bei den Mitarbeitern nicht gut ankommen. Besonders vehement soll Johny Srouji, Chef von Apples Abteilung für Hardwaretechnologien, dagegen protestiert haben. Als ihm bei einem Meeting die Stockwerkspläne des neuen Campus gezeigt wurden, soll er mit „fuck this, fuck you, this is bullshit“ und „Mein Team wird so sicher nicht arbeiten“ reagiert haben.

Abteilungsleiter entrüstet

Daraufhin soll Srouji für seine Abteilung ein eigenes Gebäude, neben dem Apple Campus, bekommen haben. Als hochrangiger Manager hätte Srouji ohnehin sein eigenes Büro bekommen. Die Apple-Manager haben im vierten Stock einen eigenen Bereich mit Einzelbüros. Srouji hat sich aber für sein Team eingesetzt und anscheinend Erfolg damit gehabt.

Er ist nicht der Einzige, der das neue Apple-Hauptquartier verweigert. Eddy Cue, Chef der Abteilung Internet Software und Services, wird mit seinem Team in der alten Apple-Zentrale bleiben. Apple hat mit dem Umzug der übrigen Mitarbeiter bereits begonnen. Pro Woche werden 500 Mitarbeiter umgesiedelt. Bis Ende des Jahres soll der Umzug fertig sein.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen – Das neue Tech-News-Portal der Funke Mediengruppe

 
 

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