Zur Lage der Nation

Über die SPD ist dieser Tage viel zu hören und zu lesen. Die Umstrukturierung der Parteispitze nahm unser User e.fried zum Anlass, ihr sein Gedicht der Woche zu widmen. Auch eine Kritik an der Berichterstattung durch die Medien findet Platz in seinem Zehnzeiler.

Das Buch "Warum die Menschen sesshaft wurden - Das größte Rätsel unserer Geschichte" von Josef H. Reichholf (Fischer) geht an e.fried. Herzlichen Glückwunsch!

Das Gedichtespiel - Die Regeln

Das Gedichtespiel ist ein Lyrikwettbewerb aus dem Forum von DerWesten.de. Einmal pro Woche gibt die Redaktion fünf Begriffe vor. Aus diesen sollen die Dichter und Denker des Forums ein Gedicht verfassen, das rund zwölf Zeilen umfassen sollte.

Auf mehrfachen Wunsch unserer Dichtergemeinde ist die bisherige Zeilenzahl von zehn auf zwölf erhöht worden.

Zu welchem Thema gedichtet wird, bleibt der individuellen Kreativität überlassen. Die einzelnen Zeilen sollten sich reimen. In der vergangenen Woche lauteten die Dichterworte: Gefahr - Hotel - Blitzlicht - Hundegebell - Blues.

Das Gedicht der Woche:

Zur Lage der Nation

Es klingt wie Hundegebell in seinen Ohren, / was seine Freunde so ehrenvoll von ihm hielten. / Er erkannte die Gefahr zu spät, schon verloren. / Er war es, auf den sie zielten.

Das Blitzlichtspektakel galt den Siegern vor’m Hotel, / die dem Lande, sich selbst und der Partei / glauben machen, dass jetzt auf dieser Stell’ / der heilige Franz wieder auferstanden sei.

Und während dazu die Journaillie staunend verstummt, / hinter’m Hotel der Kurt den Loser-Blues brummt.

e.fried

Alle Gedichte der Vorwoche können Sie in unserem Forum lesen. Vielleicht möchten Sie sich ja auch selbst an der nächsten Runde beteiligen.

Diese Woche geht es um die folgenden fünf Begriffe:

Achten - Lammfromm - Argwohn - Strand - Letzen

Jede Woche winkt dem Autor des schönsten Gedichts ein attraktiver Buchpreis. In dieser Woche ist es der Kriminalroman "Todesgott" von Árni Thórarinsson (Droemer).

Über das Buch:

Der Reporter Einar wird von Reykjavík in die tiefste Provinz versetzt. Widerwillig versucht er, sich in der kleinen Stadt Akureyri im hohen Norden Islands zurechtzufinden. Die Menschen dort sind verschroben, das Leben fließt eher ereignislos dahin, und Einar langweilt sich gehörig. Doch zwei merkwürdige Todesfälle erschüttern die kleine Gemeinde …

Zuerst kommt eine Frau ums Leben, als sie bei einer Wildwasserfahrt auf einem Gletscherfluss aus dem Schlauchboot stürzt. Alles sieht wie ein Unfall aus, doch der Reporter Einar bekommt den Hinweis, dass die Frau mit Medikamenten narkotisiert war.Zur selben Zeit wird die Leiche des Gymnasiasten Skarphédinn Valgardsson auf einer Müllhalde gefunden. Und es war bestimmt kein Unfall. Skarphédinn war bekannt als schillernde Persönlichkeit mit einer charismatischen Ausstrahlung, doch Einars Recherchen fördern allerlei Abgründiges zutage – und deuten auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen.

>Zur aktuellen Runde des Gedichtespiels im Forum

 
 

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