Zahl der Buch-Leser in Deutschland sinkt

In Deutschland werden weniger Bücher gelesen als noch vor zehn Jahren. Waren es 2002 noch 36 Prozent, die wenigsten einmal pro Woche ein Buch lasen, waren es in diesem Jahr 32 Prozent, wie eine am Mittwoch bereitgestellte Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der in Hamburg ansässigen Stiftung für Zukunftsfragen ergab.

Hamburg/Frankfurt am Main (dapd). In Deutschland werden weniger Bücher gelesen als noch vor zehn Jahren. Waren es 2002 noch 36 Prozent, die wenigsten einmal pro Woche ein Buch lasen, waren es in diesem Jahr 32 Prozent, wie eine am Mittwoch bereitgestellte Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der in Hamburg ansässigen Stiftung für Zukunftsfragen ergab.

Demnach bleibt das Lesen offenbar eine weibliche Domäne. 41 Prozent der Frauen gaben an, mindestens einmal pro Woche in einem Buch zu lesen, bei den Männern traf dies lediglich auf 21 Prozent zu. Befragt wurden für die Erhebung zwischen Mai und Juni 2102 mehr als, 4.000 Personen ab 14 Jahre.

Die Studie zeigte auch, dass hierzulande das gedruckte Buch noch immer beliebter ist als E-Books. Print-Bücher werden demnach etwa zehnmal häufiger gelesen, als die digitalen Versionen. Während ein Drittel der Befragten angab, mindestens einmal pro Woche ein gedrucktes Buch zu lesen, sagten nur drei Prozent über E-Books.

Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder, hatte am Dienstag zu Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gesagt, dass der Marktanteil der E-Books in Deutschland bei rund zwei Prozent liege. In den USA habe der Anteil bereits 15 bis 20 Prozent erreicht.

dapd

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