Wim Wenders' Tanzfilm "Pina" für den Oscar nominiert

Pina Bausch lebte für den Tanz. Wim Wenders hat ihr mit seinem Film "Pina" ein ganz besonderes Denkmal geschaffen - und ist nun für den Oscar nominiert.
Pina Bausch lebte für den Tanz. Wim Wenders hat ihr mit seinem Film "Pina" ein ganz besonderes Denkmal geschaffen - und ist nun für den Oscar nominiert.
Foto: ddp
Der Regisseur Wim Wenders ist für seinen Film "Pina" für den Academy Award nominiert. Die Hommage an die Wuppertaler Tanzlegende Pina Bausch begeisterte die Kritiker und gewann den Deutschen Filmpreis.

Los Angeles.. Wim Wenders Film "Pina" ist in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für den Oscar nominiert. Der Tanzfilm, der Leben und Werk von Pina Bausch zeigt, muss sich gegen vier weitere Dokumentationen durchsetzen, darunter Joe Berlingers "Paradise Lost 3: Purgatory". Eine große Überraschung war die Nominierung nicht: In der Branche rechnete man der 3D-Produktion "Pina" schon seit Wochen gute Chancen für eine Nominierung aus.

Wenders bezeichnete die Nominierung seines Films als "fantastische Belohnung und Anerkennung". Zum zweiten Mal nach "Buena Vista Social Club" die Chance zu haben, als Nominierter in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" im Rennen um die Oscars teilnehmen zu können, sei "eine tolle Sache", sagte Wenders nach Angaben des Filmbüros German Films.

Den begehrten Oscar gab es bisher für drei deutsche Filme: 1980 erhielt Regisseur Volker Schlöndorff den Oscar in der Kategorie "Bester Film" für "Die Blechtrommel", Caroline Link konnte sich 2003 über die Auszeichnung für „Nirgendwo in Afrika“ als bester nicht- englischsprachiger Spielfilm freuen und Florian Henckel von Donnersmarck räumte 2007 in der gleichen Kategorie mit "Das Leben der Anderen ab". Die Academy Awards werden am 26. Februar in Los Angeles vergeben. (mit dapd)

 
 

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