Theaterpreis „Faust“ in Essen verliehen

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Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST. In seiner fünften Auflage kehrt der Preis an den Ort zurück, wo er erstmalig vergeben wurde. (Foto: Joachim Kleine-Büning/WAZ Fotopool)
Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST. In seiner fünften Auflage kehrt der Preis an den Ort zurück, wo er erstmalig vergeben wurde. (Foto: Joachim Kleine-Büning/WAZ Fotopool)
Foto: WAZ Fotopool

Essen. In einer Galaveranstaltung im Essener Aalto-Theater sind Regisseure und Schauspieler für ihre wegweisende Arbeit am Theater ausgezeichnet worden. Die undotierte und in acht Kategorien verliehene Ehrung wird vom deutschen Bühnenverein jedes Jahr vergeben.

In einer Galaveranstaltung im Essener Aalto-Theater sind am Samstagabend Regisseure und Schauspieler für ihre wegweisende Arbeit am Theater ausgezeichnet worden. Der Deutsche Theaterpreis „Faust“ in der Kategorie Regie Schauspiel ging an Roger Vontobel für seine Inszenierung des Dramas „Don Carlos“ am Staatsschauspiel Dresden. Als beste Theaterschauspieler wurden Paul Herwig und Sophie Rois auserwählt. Herwig war in „Kleiner Mann, was nun?“ an den Münchner Kammerspielen zu sehen, Rois in „Mädchen in Uniform“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

In der Kategorie Regie Musiktheater ging der „Faust“ an Claus Guth für seine Inszenierung der „Daphne“ in Frankfurt am Main, für ihre sängerische Leistung wurde Eva-Maria Westbroek als Jenufa an der Bayerischen Staatsoper geehrt. Als beste Choreografin wurde Constanza Marcas ausgezeichnet für ihre Arbeit „Megalopolis“ der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz. Die undotierte und in acht Kategorien verliehene Ehrung wird vom deutschen Bühnenverein jedes Jahr an Künstler verliehen, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Schauspielern Wolfram Koch und Samuel Finzi.

Der Preis des Präsidenten ging an die 24 deutschen Landesbühnen. Diese seien „unverzichtbare Theatervermittler fernab der großen Städte“, hieß es. Als Wandertheater reisen sie in Städte und Dörfer, die kein eigenes Theater unterhalten. (dapd)