Oldenburger Preis wird 2016 nicht verliehen

Oldenburg..  Der renommierte Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr nicht verliehen. Die 286 eingereichten Werke könnten nicht mit dem Anspruch des Preises und der hohen Qualität der bislang ausgezeichneten Titel und Autoren mithalten, heißt es in der Begründung der Jury, die die Stadt Oldenburg am Freitag veröffentlichte. Mit 7600 Euro zählt der Preis zu den höchst dotierten deutschen Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur.

Jury spricht vier Empfehlungen aus

Stattdessen empfahl die Jury aus Pädagogen, Autoren und einer Schülerin eine Auswahl von vier Jugend- und Kinderbuchmanuskripten, „die mit originellen Settings, einem frischen Ton, einer ungewöhnlichen Perspektive die aktuelle Kinder- und Jugendbuchliteratur bereichern und damit deutlich aus dem Gros der Einsendungen herausstachen“: Die fünf Juroren würdigten die Jugendbuchmanuskripte „Läuft“ des Hamburger NDR-Kulturredakteurs Ocke Bandixen und „Im Himmel gibt es Sucuk, so viel du willst“ des Düsseldorfers Tobias Steinfeld. Eine Erwähnung fand auch „Was wir dachten was wir taten“ von Lea-Lina Oppermann aus Hennef. Der Berliner Martin Muser schaffte es mit dem Kinderbuchmanuskript „Kannawoniwasein – Finn und Jola machen Sachen“ in die Auswahl.

 
 

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