Fotolegende Wolman über Cash und Davis

André Bauer

Essen. Mick Jagger, Janis Joplin und Jimi Hendrix - Star-Fotograf Baron Wolman hatte sie alle vor der Linse. Seine Erinnerungen in unserer Audiofotostrecke lassen nicht nur die 60er Jahre wieder lebendig werden. Sie verraten auch viel über die Faszination des Rock’n’Roll.

Baron Wolman war Mitbegründer und von 1967 bis 1970 erster Chef-Fotograf des amerikanischen Musikmagazins "Rolling Stone". In dieser Zeit kam er den Rock-Größen der wilden 60er so nahe wie kaum ein anderer Fotograf. Janis Joplin fotografierte er in ihrem Schlafzimmer, Carlos Santana erlebte er auf der Bühne bei dessem Woodstock-Auftritt, mit Grateful Dead war er unterwegs, als die Band wegen Cannabis-Konsum inhaftiert wurde.

Seine Fotos von diesen Begegnungen gelten nicht umsonst als Dokumente einer Hochphase der Rockmusik, die auch heute noch maßgeblich die Kultur beeinflusst. Einige von ihnen sind derzeit in der Ausstellung „A Star Is Born“ (bis 10. Oktober) in Essen und in der Galerie Lumas (bis 29. August) in Düsseldorf zu sehen.

Für DerWesten kommentierte der bekennende Rock’n’Roll-Fan im Folkwang-Museum eigene Bilder. Hören Sie rein in unsere Audiofotostrecke und erfahren Sie unter anderem, was der größte Wunsch von Miles Davis war und wie und warum sich die Fotografie über Rockmusik geändert hat.

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