Festival TomorrowWorld 2016 fällt in den USA aus

Dreimal feierten Elektro-Fans TomorrowWorld in den USA.
Dreimal feierten Elektro-Fans TomorrowWorld in den USA.
Foto: Imago
Das Festival TomorrowWorld ist für 2016 gecancelt. Als Hintergrund werden finanzielle Probleme des Unternehmens SFX und das Desaster aus dem vergangenen Jahr vermutet.

Essen/Chattahoochee Hills.. Das Festival TomorrowWorld in den USA ist vorerst Geschichte. Die Veranstalter haben jetzt bekanntgegeben, dass 2016 keine Fortsetzung geplant ist. Bei TomorrowWorld handelt es sich um einen Ableger des weltweit bekannten Festivals Tomorrowland aus Belgien.

Die US-Version hatte im Jahr 2013 ihre Premiere auf einer Farm in den Chattahoochee Hills nahe Atlanta. 2014 und 2015 kamen jeweis rund 160.000 Besucher zu dem dreitägigen EDM-Festival mit internationalen DJ-Stars wie David Guetta, Hardwell, Armin van Buuren, Martin Garrix sowie Dimitri Vegas & Like Mike.

Unwetter sorgte für große Probleme bei TomorrowWorld

Im vergangen Jahr kam es jedoch durch ein Unwetter zu einem Desaster. Der Veranstalter musste den Shuttle-Bus-Verkehr von und zum Festival-Gelände komplett einstellen, so dass tausende Besucher strandeten oder aber mehrere Kilometer über verschlammte Wege laufen mussten. Am letzten Tag von TomorrowWorld durften nur noch Gäste des Festival-Campingplatzes zu den Bühnen, während Tages-Ticket-Besitzern der Einlass verweigert wurde.

Tomorrowland Hintergrund der Absage von TomorrowWorld dürfte allerdings in erster Linie die Insolvenz des US-Unternehmens SFX Entertainment sein, das hinter zahlreichen Großveranstaltungen weltweit steckt. Während viele Events wie Tomorrowland in Belgien und Brasilien sowie Mayday und Nature One in Deutschland (veranstaltet von SFX-Tochter i-Motion) von den finanziellen Schwierigkeiten unberührt bleiben, bestand für TomorrowWorld offenbar keine Perspektive.

Abgesagt - aber kein Abschied für immer?

"Aktuell ist es nicht möglich, Euch die beste und einzigartige Erfahrung zu garantieren", heißt es in einem Statement auf der Facebook-Seite. Dort steht allerdings auch, dass die Absage keinen Abschied bedeute.

 
 

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