Area4 – ein Rockfestival mit Profil

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Lüdinghausen. In der fünften Auflage feierten am Wochenende rund 23.000 Besucher beim Area4-Festival die Band Placebo. Das Konzept „Einfach Rock - ohne Kompromisse“ der Veranstalter scheint aufzugehen.

Einfach Rock – ohne Kompromisse. Mit diesem Konzept hat sich das Area4 in der Riege der großen Festivals etabliert. In der fünften Auflage feierten am Wochenende rund 23.000 Besucher Placebo, Editors und The Sounds.

Mit einem klaren Profil, einem sicheren Händchen für angesagte Bands und viel Liebe zur Musik hat das Area4 innerhalb weniger Jahre einen exzellenten Ruf in der Branche und insbesondere unter den Fans gewonnen.

Das Konzept ist klar definiert: Gitarrenmusik in verschiedenen Facetten von hartem Britpop bis hin zu Punk. Kein Pop. Kein Elektro. Und so haben die Veranstalter prinzipientreu sogar bekannten Künstlern wie Deichkind oder Wir sind Helden absagen müssen. „Die passen nicht zu uns“, erklärt Andreas Möller vom mitorganisierenden Konzertbüro Schoneberg.

Placibo präsentierten routiniert Klassiker

„Ein richtig gutes Rockfestival für NRW“ war von Anfang an das Ziel der Veranstalter. Dass ihr Plan aufgegangen ist, bestätigen ein neuer Besucherrekord und der ständig steigende Zuspruch hochkarätiger Bands. „Die Musiker spielen gern bei uns. Und das spricht sich rum“, erklärt Möller.

In diesem Jahr konnten zum Beispiel Größen wie Editors für das Programm gewonnen werden, die den Fans mit feinstem Indie-Rock ein überwältigendes Konzerterlebnis bescherten. Placebo präsentierten routiniert Klassiker und neue Stücke vom aktuellen Album. Und die Schotten von Biffy Clyro – selbst eine Lieblingsband der Veranstalter - begeisterten mit einem mitreißenden Auftritt.

Die Fans bedankten sich und feierten ihre Rockstars auf der großen Bühne. Fast vollzählig versammelte sich das Publikum abends vor den großen Bands, während im Nachmittagsprogramm eher Besucher mit Entdeckergeist oder Freunde sorgfältig ausgewählter Spartenmusik auf ihre Kosten kamen. „Das Area4 ist ein Liebhaberfestival mit viel Idealismus“, betont Andreas Möller. Ein Konzept, das aufzugehen scheint.

 
 

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