Die Scorpions hören auf - in zwei, drei Jahren

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Frankfurt/Main. Noch ein Album, noch eine Tour, dann wollen sich die "Scorpions" verabschieden. "Wir wollen nicht, dass es unwürdig wird", sagt Gitarrist Rudolf Schenker. Schenker hatte die Band 1965 gegründet. Bisher haben die Scorpions mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft.

Deutschlands erfolgreichste Rock-Band Scorpions löst sich nach mehr als 40 Jahren auf. Im März erscheint das neue Album "Sting In The Tail", es folgt eine Welttournee, und danach soll Schluss sein, wie die Band am Sonntag auf ihrer Homepage ankündigte. "Wir wollen die außergewöhnliche Scorpions-Karriere mit einem Höhepunkt zu Ende bringen", heißt es dort. "Deshalb scheint es uns an der Zeit, gerade jetzt an das Ende der Karriere zu denken."

Mit "Hammeralbum" gehen

"Wir gehen lieber jetzt mit einem Hammeralbum und folgen unserem Herzen", sagte Sänger Klaus Meine (61) der "Bild am Sonntag". "Wir haben ein bisschen gerechnet. Jetzt kommt das Album, dann zwei, drei Jahre Tour. Dabei werden wir ja nicht jünger." Der gleichaltrige Gitarrist Rudolf Schenker erklärte: "Wir wollen nicht, dass es unwürdig wird."

Schenker gründete die Scorpions 1965 in Hannover. Sänger Klaus Meine stieß zum Jahreswechsel 1969/1970 zur Band und bildete mit Schenker ein überaus erfolgreiches Songwriter-Paar. Obwohl die Band für ihre harten Töne bekannt war, feierte sie ihre großen kommerziellen Erfolge vor allem mit Balladen wie "Still Loving You" und "Wind Of Change". Bis heute haben die Scorpions über 100 Millionen Tonträger verkauft und bekamen dafür über 200 Gold-, Platin- und Diamant-Platten. (apn)

 
 

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