Museum Folkwang öffnet nach dem Umbau für das Publikum

DerWesten

Essen. Nach fast zweijährigem Umbau öffnet an diesem Wochenende das Essener Museum Folkwang erstmals wieder seine Türen für das Publikum. Sehenswert ist neben zeitgenössischer Kunst aus der permanenten Sammlung insbesondere der imposante Neubau.

Um die Neueröffnung des Museum Folkwang kam in den vergangenen Tagen auch der größte Kulturmuffel nicht vorbei - und so kann sie wohl mit Fug und Recht als das größte Ereignis des noch jungen Kulturhauptjahres bezeichnet werden.

Am Freitag gewährte der Folkwang Museumsverein noch einmal einer Schar geladener Gäste den exklusiven Zutritt zum Museum, bevor es am Samstag ab 10 Uhr endgültig für den Publikumsverkehr seine Pforten öffnet. Der Eintritt am Eröffnungswochenende ist frei. Und gemessen am Interesse, welches das Museum bislang generiert hat, dürfen sich die Besucher getrost auf eine lange Wartezeit an den Kassen einstellen. „Wir rechnen mit mehreren Tausend Besuchern“, so Folkwang-Pressesprecher Hendrik von Boxberg.

Seitens des Museums werde versucht, allen Besucher den Eintritt zu ermöglichen, allerdings „können wir immer nur eine bestimmte Anzahl von Menschen hereinlassen.“ Schließlich sei der Platz räumlich begrenzt und auch an den Schutz der Werke müsse gedacht werden. Menschen von außerhalb empfiehlt von Boxberg mit der Bahn anzureisen und vom Bahnhof aus den eigens eingerichteten Museumsbus zu benutzen.

Zu sehen gibt es im Museum Folkwang unter anderem Ausschnitte der Sammlung „Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst“ und die Fotoausstellung „Fotografie und Individuum - Portraitkonzepte“. „Raumeroberungen“ setzt sich mit den drei bedeutendsten Plakatgestaltern Deutschlands auseinander, während „Wünsche und Erwerbungen“ zeitgenössische Zeichnungen und Grafiken präsentiert. Weitere Informationen gibt es unter www.museum-folkwang.de.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Freitag bis bis 22.30 Uhr, Montag geschlossen.

Eintritt: Am Eröffnungswochenende frei. Ansonsten: Standard 5,00 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Weitere Informationen auf der Homepage des Museums.