Motto „Gasometer Oberhausen“ bei WAZ-Schreibwettbewerb

Die Redaktion sucht die besten Krimi-Kurzgeschichten rund um das Gasometer Oberhausen.
Die Redaktion sucht die besten Krimi-Kurzgeschichten rund um das Gasometer Oberhausen.
Foto: Ralf Rottmann / Funke Foto Services
Der WAZ-Schreibwettbewerb steht unter dem Motto: „Gasometer Oberhausen“. Die besten Storys landen in einem Sammelband.

Essen.. Nirgendwo in Deutschland wird so viel, so einfallsreich und so unverblümt gemordet wie im Ruhrgebiet – und das ganz unblutig: Das Land von Schimanski und Maria Grappa, von Gonzo Gonschorek, und Faber, dem verrückten Dortmunder Kommissar, ist ein Tatort par excellence. Hier ist mit dem Grafit-Verlag Deutschlands einzige Bücherschmiede daheim, die nichts als Krimis in Umlauf bringt. Von hier aus begann mit dem „Ekel von Datteln“ und Verwandten der Siegeszug des Regionalkrimis. Selbst die Erfinder von auswärtigen Ermittlern wie dem Eifel-Siggi Baumeister oder dem Münsterschen Wilsberg stammen aus dem Mords-Revier. Das Bochumer Krimi-Archiv vergibt jährlich den Deutschen Krimi-Preis, und mit dem „Mord am Hellweg“ zieht das größte Krimifestival Europas seine Spur durchs Revier.

Und doch sind längst nicht alle Storys von Mord und Totschlag, Betrug, Verrat und Kapitalverbrechen erzählt. Deshalb bietet die WAZ gemeinsam mit dem Klartext Verlag und dem Gasometer Oberhausen allen Schreibtisch-Tätern die Chance, ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf engstem Raum zu beweisen: Wir suchen ab sofort die besten Krimi-Kurzgeschichten.

Motto: „Gasometer Oberhausen“

Erzählen Sie kurz und gut von krummen Dingern und aufrechten Typen, von Mord und Totschlag, Opfern und Tätern, Gangstern und Ganoven, Kommissaren und Gefängnissen, detektivisch oder verbrecherisch, mit oder ohne Mord – aber in jedem Fall spannend. Ob Sie Zeitungsboten zu Zeugen werden lassen oder Ausstellungsmacher mit tödlicher Langeweile erfinden, ob Ihre Story ein wirklich existierendes Verbrechen aufdeckt oder lauter absurde bis lachhafte Wendungen nimmt, ob Sie eine Kanalleiche kreieren, den Tod eines Popstars beim Konzert oder einen mordsmäßig teure Shopping-Tour im Einkaufszentrum – was immer Sie schreiben, muss in jedem Fall unter dem Motto „Gasometer Oberhausen“ stehen, ganz gleich, ob die dickste Tonne des Reviers nun zum Tatort, zur Kulisse oder zum Kommissariat auf Zeit wird.

Gesucht werden literarische Erzählungen, die nicht mehr als 9000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen dürfen. Längere oder handgeschriebene Texte können nicht berücksichtigt werden. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen, und er muss bis zum Abschluss des Wettbewerbs unveröffentlicht sein. Postalisch eingesandte Manuskripte müssen kopierfähig sein (nicht geheftet oder geknickt); digitale Einsendungen bitte als angehängtes Dokument im PDF-Format. Name, Adresse und Telefonnummer (evtl. E-Mail) des Autors müssen auf postalischem wie auf digitalem Wege auf einem Extrablatt vermerkt sein, da die Texte von Krimi-Fachleuten anonym begutachtet werden.

Die Jury

Die Jury zum Ruhrpott-Krimi-Wettbewerb setzt sich zusammen aus den Krimi-Autoren Mischa Bach („Rattes Gift“) und Glauser-Preisträger Horst Eckert („Schattenboxer“), Reinhard Jahn als Autor und Leiter des Bochumer Krimi-Archivs, Herbert Knorr, Leiter des Krimifestivals „Mord am Hellweg“, sowie WAZ-Kulturchef Jens Dirksen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die besten der eingereichten Geschichten werden am Ende in einem Krimi-Sammelband des Klartext-Verlags erscheinen – und (samt Autorinnen und Autoren) von Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink im Rahmen der großen „Ruhrpott-Krimi-Lesung“ am 24. September im Gasometer Oberhausen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einsendeschluss für die Krimi-Kurzgeschichten ist der 29. Mai 2015. Schicken Sie die Texte an: WAZ Marketing, Friedrichstraße 34-38, 45128 Essen, Stichwort: WAZ Ruhrpott-Krimi. Per E-Mail: marketing@waz.de. Betreff: WAZ Ruhrpott-Krimi

Vollständige Teilnahme-Bedingungen im Internet unter http://www.klartext-verlag.de/krimiwettbewerb.aspx Über die Jury-Entscheidung werden die erfolgreichen Autorinnen und Autoren bis zum 1.9.2015 informiert.

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