Kinderfilmtage: Dienstag, 28. Oktober

Gleich sechs Filme sind am Dienstag im Rahmen der Kinderfilmtage zu sehen.

Eulenspiegel in Essen, 11 Uhr:

Karo und der liebe Gott

  • Österreich 2006 / 95 Minuten
  • Regie: Danielle Proskar
  • mit: Resi Reiner, Petra Morzé, Markus Gertken, Branko Samarovski u. a.
  • Empfohlen ab 7 Jahren

Die Geschichte:

Als die achtjährige Karo mit ihrer Mutter in eine neue Wohnung zieht und der Vater zurückbleibt, versteht das Mädchen die Welt nicht mehr. Da hilft auch das Versprechen der Mutter nicht, sie würde ihren viel beschäftigten Vater nun ja viel häufiger sehen als zuvor. Und schließlich zieht auch noch eine andere Frau bei ihrem Vater ein. Traurig klagt Karo ihr Leid in ein Funkgerät, mit dem sie Kontakt zu Gott aufnehmen und diesen um Hilfe bitten will. Tatsächlich antwortet ihr eine mürrische Stimme – und tatsächlich scheint es sich dabei um den lieben Gott zu handeln.

Wenig später trifft sie den Menschen, der sich hinter dieser Stimme verbirgt: einen ungepflegten alten Mann aus der Wohnung unter Karo, der sie mit knappen Ratschlägen schnell wieder loswerden will. Den lieben Gott hatte sich Karo anders vorgestellt. Als Karo trotzdem nicht locker lässt und ihn immer wieder um Rat fragt, lässt dieser sich mehr und mehr auf das Mädchen ein. Er unterstützt sie bei ihrem Versuch, die Eltern wieder zusammen zu bringen, aber er erklärt ihr auch mit einfachen Worten, warum Vater und Mutter vielleicht nicht mehr zusammen leben können.

Eulenspiegel in Essen, 15 Uhr:

Erik im Land der Insekten

  • Niederlande, Deutschland 2004 / 97 Minuten
  • Regie: Gidi van Liempd
  • mit: Jasper Oldenhof, Anne-Mieke Ruyten, Jaak Van Assche, Yale Sackman u. a.
  • Nach dem Kinderbuch-Klassiker "Erik und sein kleines Insektenbuch" von Godfried Bomans
  • Empfohlen ab 6 Jahren

Die Geschichte:

Seit dem Tod seines Vaters ist der 10-jährige Erik ein Einzelgänger, scheu und eigenbrötlerisch. Zu seinem Schrecken soll er nun auch noch vor seiner Klasse ein Referat über Insekten halten, von denen er überhaupt keine Ahnung hat. In der Nacht schläft er bei seinem Großvater. Dort entdeckt er in der Scheune ein Insektenlexikon mit der alten Abbildung einer Sommerwiese.

Als Erik durch einen Zauber auf Ameisengröße schrumpft, gelangt er auf diese Weise in die Welt der Insekten. Es beginnt eine abenteuerliche Reise mit der Gelegenheit, die Welt der kleinen Lebewesen aus nächster Nähe kennen zu lernen und eine Menge über ihr Leben zu erfahren. Im Schneckenhotel mietet er sich als Bücherwurm ein – und mit Hilfe seines Insektenbuches gewinnt Erik bald die Bewunderung aller Bewohner. Doch nicht jede Hilfe, die er den Tieren gibt, stellt sich als richtig heraus, so dass er einige Insekten sehr verärgert. Diese wollen sich nun an ihm rächen.

Essen im Jugendzentrum, 11 und 16 Uhr:

Die Insel der Abenteuer

  • USA 2008 / 100 Minuten
  • Regie: Mark Levin, Jennifer Flackett
  • mit: Abigail Breslin, Jodie Foster, Gerard Butler, Alphonso McAuley, Peter Callan u. a.
  • Empfohlen ab 8 Jahren

Die Geschichte:

Die junge Nim lebt mit ihrem Vater Jack, einem Wissenschaftler, allein auf einer kleinen, idyllischen Insel mitten im Ozean. Sie vertreibt sich die Zeit mit ihren exotischen Tierfreunden: Fred, dem Leguan, Selkie, der Seelöwin und Chica, der Riesenschildkröte. Ihre große Liebe gehört dem Lesen, vor allem die Geschichten des mutigen Abenteurers Alex Rover verschlingt sie mit Leidenschaft.

Als ihr Vater in Seenot gerät und ungebetene Gäste die Insel besetzen, bittet Nim ihren literarischen Helden um Hilfe. Nim ahnt nicht, dass es sich bei Alex Rover um eine Frau handelt. Die menschenscheue Alexandra verlässt so gut wie nie ihr Haus. Dafür verfügt sie über eine höchst lebendige Vorstellungskraft. In ihrer Fantasie spricht der Romanheld Alex Rover mit ihr und erteilt ihr regelmäßig gute Ratschläge. Nach dem Brief von Nim überzeugt der fiktive Alex die reale Alexandra, dem Mädchen zu helfen. Nach einer langen, abenteuerlichen Reise kommen Alexandra und Alex auf die Insel von Nim und machen sich auf die Suche nach NimsVater.

Lichtburg in Oberhausen, 11 Uhr:

Die rote Zora

  • Deutschland, Schweden 2007 / 99 Minuten
  • Regie: Christian Zübert, Ronald Kruschak, Peter Kahane
  • mit: Mario Adorf, Ben Becker, Linn Reusse, Jakob Knoblauch, David Berton u. a.
  • Nach dem Roman "Die Rote Zora und ihre Bande" (1941) von Kurt Held
  • Empfohlen ab 8 Jahren
  • nominiert für den EMO 2008 und die EMMI 2008

Die Geschichte:

Irgendwo an der kroatischen Küste: Nach dem Tod seiner Mutter begibt sich der Jugendliche Branko auf die Suche nach seinem Vater, einem fahrenden Musikanten. In einem Städtchen auf seinem Weg hört er, wie der Bürgermeister und der reiche Fischhändler Karaman Pläne schmieden, die dem gierigen Kaufmann auf Kosten der örtlichen Fischer ein Monopol sichern sollen. Auf dem Markt lässt Karaman Branko als vermeintlichen Dieb verhaften. Auch die Fürsprache des alten Fischers Gorian hilft dem Jungen nicht. Das rothaarige Mädchen Zora befreit Branko wenig später listig aus dem Gefängnis und führt ihn in ihre Bande von Waisenkindern ein, die in einer Burgruine ihr Hauptquartier hat. Die Kinder, die aus Not Essen stehlen müssen, werden als Kriminelle verfolgt. Schließlich helfen Gorian und die Bande sich gegenseitig in ihrem Widerstand gegen Karamans Machenschaften und obrigkeitliche Willkür.

Erschwert wird die Lage allerdings durch Eifersüchteleien innerhalb der Gruppe und durch Brankos Gefühle für Zlata, die Tochter des Bürgermeisters.

Lichtburg in Oberhausen, 15 Uhr:

Knut und seine Freunde

  • Deutschland, Weißrussland 2008 / 90 Minuten
  • Regie: Michael Johnson
  • Dokumentation
  • Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
  • nominiert für die EMMI 2008

Die Geschichte:

Für Berlin stand das Jahr 2007 ganz im Zeichen des kleinen Eisbären-Jungen Knut, der die Hauptstadt und die Medien mit seinem Niedlichkeits-Faktor in Beschlag nahm. Nachdem nun auch die Zoos in Nürnberg und Stuttgart kleine, weiße Fellknäule vorzuweisen haben, war es nur noch eine Frage der Zeit bis Knut auch die große Leinwand erobert. "Knut und seine Freunde" konzentriert sich dabei auf das Zeigen putziger Begebenheiten des tollpatschigen Bärenjungens.

Für Ablenkung sorgen die eingestreuten Sequenzen von Knuts "Freunden" in freier Wildbahn, die Eisbären-Jungen Lasse und Linn sowie die Braunbärenbabys Masha und Pasha.

Begegnungsstätte Kloster Saarn in Mülheim, 16 Uhr:

Der Fuchs und das Mädchen

  • Frankreich 2007 / 97 Minuten
  • Regie: Luc Jacquet
  • mit: Bertille Noël-Bruneau
  • Empfohlen ab 7 Jahren

Die Geschichte:

Dieser wunderschöne Familienfilm erzählt von der Freundschaft eines Mädchens zu einem Fuchs, den sie in der Nähe ihres Elternhauses zum ersten Mal sieht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Verbundenheit – der Fuchs beschützt das Mädchen und begleitet es auf ihren Wegen. Dadurch fängt das Mädchen an, die Welt mit anderen Augen zu sehen...

 
 

EURE FAVORITEN