Cinema for Peace ehrt Angelina Jolie gleich zweifach

Doppelte Anerkennung für Angelina Jolies Regiedebüt: Die US-Schauspielerin ist am Montagabend bei der Cinema for Peace-Gala in Berlin mit zwei Auszeichnungen für ihren Film „In the Land of Blood and Honey“ über die Greuel im Bosnienkrieg geehrt worden. Foto: rtr
Doppelte Anerkennung für Angelina Jolies Regiedebüt: Die US-Schauspielerin ist am Montagabend bei der Cinema for Peace-Gala in Berlin mit zwei Auszeichnungen für ihren Film „In the Land of Blood and Honey“ über die Greuel im Bosnienkrieg geehrt worden. Foto: rtr
Foto: Reuters
Angelina Jolies Film „In the Land of Blood and Honey“ ist bei der Cinema for Peace-Gala in Berlin doppelt ausgezeichnet worden. Das Regie-Debüt des Hollywood-Stars über die Gräuel im Bosnienkrieg gewann den Preis als in der Kategorie „wertvollster Film“ und eine Auszeichnung als Anti-Kriegsfilm.

Berlin. Doppelte Anerkennung für Angelina Jolies Regiedebüt: Die US-Schauspielerin ist am Montagabend bei der Cinema for Peace-Gala in Berlin mit zwei Auszeichnungen für ihren Film „In the Land of Blood and Honey“ über die Gräuel im Bosnienkrieg geehrt worden. Die 36-Jährige erhielt den Preis in der Kategorie „Wertvollster Film des Jahres“. Im weiteren Verlauf des Abends sollte sie zudem mit dem „Honorary Award for Opposing War and Genocide“ ausgezeichnet werden.

Die Preise der Benefizgala wurden vor einem großen Staraufgebot verliehen. Neben Angelina Jolie und ihrem Mann Brad Pitt schritten auch Sänger Bob Geldof, Schauspieler Christopher Lee und Mario Adorf über den Roten Teppich ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Der französische Regisseur Luc Besson nahm den „International Human Rights Film Award“ für seinen Film „The Lady“ über die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi entgegen.

Die Gala mit rund 600 Gästen stand unter dem Leitmotiv „10 Jahre Cinema for Peace“. Seit der ersten Gala wurden rund drei Millionen Euro für wohltätige Zwecke gesammelt. Cinema for Peace unterstützt nach eigenen Angaben den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit durch das Medium Film. (dapd)