Grönemeyer dirigiert die Bochumer Symphoniker

Bochum.  Die kommende Spielzeit wird für die Bochumer Symphoniker eine ganz besondere: Es ist die erste, die das 1919 gegründete Orchester in einer eigenen Spielstätte gestalten wird. Das Programm bietet einiges an Attraktionen; die dickste Überraschung: Herbert Grönemeyer wird im März 2017 für zwei Exklusiv-Konzerte vorbeischauen. Im ersten werden von Grönemeyer komponierte Filmmusiken erklingen, im zweiten wird der „Bochum“-Sänger das Orchester im neuen Haus dirigieren. Im April 2017 fungiert er zudem als Sprecher in einer BoSy-Aufführung von Prokowjefs „Peter und der Wolf“.

Ende Oktober feiert das Anneliese-Brost-Musikforum Ruhr an der Viktoriastraße Eröffnung. Vom 27. bis zum 30. Oktober soll es ein Bürgerfest mit Konzerten und Veranstaltungen geben. Alle Angebote der vier Eröffnungstage sind kostenlos, das allererste öffentliche Konzert im neuen Haus am Abend des 30. Oktobers wird ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger gespielt; Ehrengäste wie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch werden erst am Abend drauf den neuen Konzertsaal kennenlernen.

Schwerpunkte des Saison-Programms werden Kompositionen von Gustav Mahler, spezielle „Themeninseln“ und eine verstärkte Jugendarbeit sein. Zurzeit ist das Musikforum noch eine Baustelle: Fußbodenverlegung, Wandverkleidung, Innenausbau. Das Foyer der umgebauten Marienkirche neben dem neuen Konzertsaal soll Sonntagmorgen-Konzerte mit Salonorchester ebenso erleben wie Aufführungen mit „Klassik zur Mittagszeit“ oder spezielle Mitternachts-Musiken. Zudem kündigte Bochums Orchesterchef Steven Sloane an, „mit speziellen Angeboten“ gezielt auf ein Publikum zuzugehen, „das sich eher nicht für Klassik interessiert“ – etwa mit Last-Minute-Tickets für Jugendliche.

 
 

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