„Wer wird Millionär?“: So fies lästerte Kandidatin Jasmin Capuano über ihre Mutter und Tante

Jasmin Capuano aus Bad Dürkheim stand bei der 4000-Euro-Frage auf dem Schlauch.
Jasmin Capuano aus Bad Dürkheim stand bei der 4000-Euro-Frage auf dem Schlauch.
Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius
  • Jasmin Capuano gewann bei „Wer wird Millionär“ 64.000 Euro
  • Der Weg dahin war aber nicht ganz leicht
  • Einfacher über die Lippen als manch richtige Antwort kamen ihr hingegen kleine Lästereien gegen ihre Mutter und Tante

Berlin.  Es gibt ein Phänomen, das sich seit dem Start der RTL-Show „Wer wird Millionär?“ bei gefühlt jedem zweiten Kandidaten feststellen lässt. Einmal auf dem Stuhl platzgenommen, im Mittelpunkt und Spotlight stehend, bekommen es viele von ihnen mit der Angst zu tun.

Das ging auch Jasmin Capuano nicht anders. Die Verwaltungsangestellte aus Bad Dürkheim gestand Moderator Günther Jauch schon bei der – richtig beantworteten – 200-Euro-Frage: „Sie werden mir glauben, dass ich trotzdem unsicher bin, weil die Aufregung mich lähmt.“

Jasmin Capuano braucht Jokerhilfe bei 2000 Euro

Das sollte am Montagabend auch noch ein bisschen so bleiben. Zum ersten Mal richtig ins Stocken geriet Capuano, als es um 2000 Euro ging. „Wie heißt die einzige in Deutschland heimische Murmeltier-Art?“, wollte Jauch wissen.

Die Kandidatin hatte zwar eine Vermutung, zog aber dennoch den Publikumsjoker, weil sie sich selbst nicht zwischen Nordsee-, Heide-, Rhein- und Alpenmurmeltier entscheiden mochte. Satte 90 Prozent der Zuschauer halfen ihr mit Antwort D weiter, Alpenmurmeltier.

Und auch bei der nächsten Frage wurde es nicht souveräner. Im Gegenteil.

Kandidatin verwechselt Monsanto mit Fußballspieler

„Für einen deutschen Rekordpreis von rund 60 Milliarden Euro wechselte unlängst Monsanto zu Hertha, Werder, Bayer oder Schalke?“, fragte Jauch für 4000 Euro.

Capuano geriet ordentlich ins Schlingern. Zwar erkannte sie, dass irgendetwas faul war, aber um was – oder gar wen – es sich bei „Monsanto“ handelt, wusste sie schlichtweg nicht. „Monsanto – ich dachte, das wäre vielleicht so ein brasilianischer Fußballspieler“, orakelte Capuano.

Günther Jauch verunsichert verwirrte Kandidatin

Jauch hatte sichtlich Freude an ihrer Verwirrtheit. Immer wieder streute er kleine Sticheleien ein. „Das sind Auswüchse“, „Ja, jetzt nach der WM ...“ – da können die Preise für Fußballspieler schon mal in astronomische Höhen geraten, oder?

Doch Capuano vertraute auf ihr Bauchgefühl. Immerhin hatte sie erkannt, dass 60 Milliarden dann doch zu hoch angesetzt waren für einen Sportler. Sie ging Risiko und tippte auf Bayer, „den Konzern“.

Puh, das war knapp! „Monsanto ist einer der weltgrößten Saatguthersteller und wurde von Bayer gekauft“, erklärte Jauch anschließend.

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Fachwissen dann beim Thema Ehescheidungen

Dieser Erfolg schien die Kandidatin beflügelt zu haben. Bei der 8000-Euro-Frage, wo in Deutschland das „Zerrüttungsprinzip“ gelte, loggte sie ohne Umschweife ein. „Das weiß ich mal: Ehescheidung!“

Woher sie dieses Fachwissen hatte?

„Also ich bin ja glücklich verheiratet und das hoffentlich auch bis zum Rest meines Lebens“, begann Capuano, „aber meine Mama macht zum Beispiel so ein bisschen Liz Taylor Konkurrenz“.

Mutter und Tante müssen für Lästereien herhalten

Die sei zwar nicht sieben-, aber immerhin viermal verheiratet gewesen. „Meine Tante dafür dreimal geschieden und einmal verwitwet.“ Doch damit nicht genug der Lästereien.

„Die hat halt immer ‘ja’ gesagt. Das hätte sie sich mal vorher besser überlegen sollen“, stichelte sie weiter über ihre Mutter. Auch bei ihrem eigenen Brautkleidkauf sei so eine schöne Anekdote herumgekommen.

„Ich habe auf ein rotes Kleid gezeigt, einfach mal so. Meine Mutter dann so ganz entsetzt: ‘Na, hör mal also für die erste Hochzeit soll’s ja schon weiß sein.’“

Capuano schenkt ihrer Oma Urlaub am Ballermann

Immerhin: Die kleine Lästerrunde mit Jauch schien Capuano endgültig beruhigt zu haben. Mithilfe ihrer drei verbliebenen Joker schaffte sie es noch bis auf 64.000 Euro. Ob davon was für Mama und Tante abfällt, ist nicht bekannt – wohl aber für ihre Oma.

Mit der geht es nach Mallorca zum Ballermann. Das habe ihr damals mit 75 schon so gut gefallen.

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(cho)

 
 

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