Überraschung bei „The Voice“! Coaches ändern spontan die Spielregeln

Kandidatin Daria wurde in Catterfelds Team aufgenommen.
Kandidatin Daria wurde in Catterfelds Team aufgenommen.
Foto: ProSieben/Richard Huebner / ProSieben
  • Bei „The Voice“ kämpften die Talente am Donnerstag um die letzten Plätze
  • Als nichts mehr ging, machten die Coaches eine Ausnahme

Berlin.  Es wurde eng bei „The Voice of Germany“. Nur noch wenige Plätze waren in den Teams von Yvonne Catterfeld, Samu Haber und Co. frei. Und somit zeigten sich die Coaches in den letzten „Blind Auditions“ noch einmal von ihrer besonders anspruchsvollen und kritischen Seite.

Es wurde ganz genau hingehört, gut abgewogen und die Buzzer sparsam wie selten eingesetzt. Denn jeder hatte Angst, doch noch eine besondere Stimme zu verpassen. Aber es half ja alles nichts, irgendwann musste eben doch gebuzzert werden.

Die letzten Kandidaten

Für Kandidat Fabian Blesin drehten sich zwar „nur“ Yvonne Catterfeld und Samu Haber um, dennoch konnte sich der 18-Jährige am Ende zwischen allen Coaches entscheiden. Smudo und Michi Beck boten dem rappenden Sänger Rap-(Nach)Hilfe an – zumindest, falls er sich für Team Samu entscheiden sollte.

Andreas Bourani preschte ebenfalls mit einem Hilfsangebot nach vorne. Er bat seine Unterstützung an, sollte es Fabian ins Team Yvonne verschlagen. Für den Kandidaten offenbar nur wenig verlockend, er entschied sich für Samu Haber – und die Fantas im Hintergrund.

Nichts geht mehr!

Für Haber hieß es anschließend: Nichts geht mehr! Mit 18 Talenten war sein Team voll. Aber auch die anderen Teams füllten sich zusehends. Catterfeld entschied sich als letztes für Daria Müller (17) und musste sich ebenfalls den Rest des Abends mit Zusehen begnügen. Andreas Bourani und die Fantas ereilte bald dasselbe Schicksal.

Der Bochumer Daniel Moczarski (29) er-rappte sich mit Caspers „Im Ascheregen“ den letzten Platz im Team Bourani – dabei hatte er ursprünglich mit anderen Coaches geliebäugelt. „Meine erste Wahl waren Michi und Smudo. Aber ich glaub, ich gehe jetzt doch zu Andreas“, verkündete er überraschend.

Die Fantas holten sich dafür die Österreicherin Marijana Maksimovic (16) ins Team. Damit waren alle verfügbaren Plätze für die nächste Runde bei „The Voice“ vergeben. Eigentlich.

Regeln sind zum Brechen da

Die Teams voll, die Show vorbei. So hätte es sein können – musste es aber nicht. Stattdessen wurden kurzerhand die Regeln geändert und noch einmal alle Teams geöffnet. Und Kandidat Jonas Hug nutzte diese Chance.

Mit seiner Interpretation von „Home Again“ konnte der Heilbronner alle Coaches gleichermaßen begeistern: Vier Stühle drehten sich für ihn um. Damit gab‘s dann doch noch ein letztes Mal freie Auswahl – und den Zuschlag für Andreas Bourani. Der zieht nun mit gleich 19 Talenten in die Battles ein. Ob ihm das einen Vorteil verschafft, wird sich zeigen.

 
 

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