The Voice of Germany – Ramona Nerra will keine Puppe sein

"The Voice of Germany"-Kandidatin Ramona Nerra aus Düsseldorf will keine Puppe sein.
"The Voice of Germany"-Kandidatin Ramona Nerra aus Düsseldorf will keine Puppe sein.
Foto: dapd
Die Düsseldorfer Sängerin Ramona Nerra wäre bei “The Voice of Germany” fast ausgestiegen. Sie hatte Angst, dass das Casting-Format am Ende doch wieder in der gängigen Puppen-Show endet. Jetzt ist sie glücklich noch dabei zu sein und träumt vom Einzug ins Halbfinale von „The Voice of Germany“.

Essen.. Ramona Nerra ist die Power-Frau bei „The Voice of Germany“. Wie ein Vulkan fegte sie zu „Firework“ von Katy Perry über die Bühne. Bei den Battles schaltete sie mit Butch Williams eine der stärksten Stimmen im Feld aus. Jetzt gehört sie zu den letzten zwölf Kandidaten bei „The Voice of Germany“ – dabei wäre sie vor einiger Zeit fast bei dem Casting-Format von ProSieben und Sat.1 wieder ausgestiegen.

Ramona Nerra hatte Angst vor einer Puppen-Show bei „The Voice of Germany“

„Ich war mir unsicher, ob ich das wirklich wollte und hatte Angst, dass am Ende doch wieder die üblichen Mechanismen in einer Castingshow greifen“, erzählt Ramona Nerra im DerWesten-Interview. Ihr Ehemann hat die Düsseldorferin schließlich zum Weitermachen bei „The Voice of Germany“ überredet: „Ich wollte nicht in so einer Puppen-Show enden, aber das ist ja zum Glück nicht passiert, weil hier nur Leute auf hohem Niveau sind.“ Und mit The BossHoss habe sie die lustigsten und besten Coaches erwischt: „Das sind richtige Party-Jungs. Die verstellen sich nicht vor der Kamera und sind schließend ganz anders“.

The BossHoss helfen Ramona Nerra dabei, sich selbst bei „The Voice of Germany“ nicht im Weg zu stehen. „Ich bin meine größte Kritikerin und versuche ständig an meinem Gesang und an meiner Persönlichkeit zu arbeiten“. Dabei falle es ihr schwer, alles nicht immer ganz so ernst zu nehmen. „Die Jungs von The BossHoss haben mir gezeigt, dass ich trotz meines Ehrgeizes auch den Spaß nicht vergessen darf.“

Mental-Coach unterstützt die „The Voice of Germany“-Kandidaten hinter der Bühne

Einen weiteren großen Halt hat Ramona Nerra in ihrer Familie: „Ich sehe meinen Ehemann und meine Zwillinge zwar derzeit nur sehr selten, aber gerade erst war ich wieder einen Tag zuhause. Das hat mir viel Kraft gegeben.“ Bei „The Voice of Germany“ bekommen die Kandidaten zusätzliche Unterstützung von dem Mental-Coach Michael Thiel. „Der ist sehr lieb und hilft uns beim Entspannen“, lobt die 32-Jährige.

Die Karriere von Ramona Nerra begann in ihrem Geburtsland Rumänien. Im Alter von 14 Jahren bekommt sie eine Ausbildung an einer Gesangsschule. Dann studiert sie an einer Universität in Bukarest „Theater und Film“. Den Start ins Musik-Business wagt Ramona Nerra mit dem Pop-Duo „Alize“.

Der Erfolg in Rumänien reicht ihr allerdings nicht, sie will sich in Deutschland durchsetzen. Hier macht sich Ramona Nerra einen Namen als Sängerin der bekannten Cover-Band „Fresh Music Live“. Diese tritt regelmäßig im Düsseldorfer Hafen auf. Aber auch mit Lionel Richie, Joe Cocker und Chris de Burgh stand sie schon auf einer Bühne. „Mit ,Fresh Music Live‘ bin ich so viel unterwegs, da fehlte bisher die Zeit für eigene Projekte – bis ihr Manager sie bei „The Voice of Germany“ anmeldete.

Ramona Nerra singt bei „The Voice of Germany“ einen Song von Jazzy J.

Musikalisch sieht sich Ramona Nerra in einer Linie mit Pink, Kelly Clarkson und Jazzy J. Von letztem Superstar hat sich die Düsseldorferin auch einen Song für die nächste Live-Show von "The Voice of Germany" am Freitag, 20.15 Uhr auf Sat.1, ausgesucht: „Domino heißt der Song. Den haben The BossHoss vorgeschlagen und er passt richtig gut zu mir.“ Damit muss sie sich gegen Ole und Ivy Quianoo durchsetzen. „Das Halbfinale bei The Voice of Germany wäre schon ein Traum“, sagt Ramona Nerra mit einem Lachen.

 
 

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