The Voice of Germany plant noch 2012 die zweite Runde

Ingmar Kreienbrink
Das Casting-Format "The Voice of Germany" wird noch 2012 die zweite Staffel starten. Nach dem großen Quoten-Erfolg bei den Fernsehzuschauern haben sich ProSieben und Sat.1 zu einer Fortsetzung entschieden. Bewerbungen für die neuen Castings von "The Voice of Germany" sind bereits jetzt möglich.

Essen. Die Castingshow "The Voice of Germany" erhält nach dem großen Quoten-Erfolg auf ProSieben und Sat.1 eine Fortsetzung. Schon im Herbst 2012 soll die zweite Staffel starten. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass "The Voice of Germany" mit der Goldenen Kamera der Hörzu wegen des außergewöhnlichen Konzeptes in der Kategorie "Beste Unterhaltung" ausgezeichnet wird. Die Jury lobte vor allem, dass die Stimme der Kandidaten im Vordergrund stehe, was durch die "besondere Idee der drehbaren Jurorenstühle sowohl glaubwürdig als auch spannend umgesetzt werde".

"The Voice of Germany" kann sich bei den Quoten mit DSDS messen

Die Marktanteile bei den Zuschauerquoten von "The Voice of Germany" hatten selbst Experten überrascht. Die Spitzenwerte der Shows auf ProSieben lagen bei 30,9 Prozent, bei Sat.1 sind 30,1 Prozent. Im Schnitt habe die Castingshow einen Wert von 25,3 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe erreicht.

Damit kann sich "The Voice of Germany" durchaus mit einem jahrelangen Quotenrenner wie "Deutschland sucht den Superstar" messen. So kam DSDS am Mittwoch im Schnitt auf eine Zuschauerquote von 27,5 Prozent. Weit abgeschlagen liegt derzeit im Vergleich "Unser Star für Baku" auf ProSieben mit einem Marktanteil von 10,7 Prozent (dritte Show).

Die Jury gehört zu den großen Gewinnern bei "The Voice of Germany"

Das Format "The Voice of Germany" hat bei den Fernsehzuschauern vor allem damit gepunktet - nur echte Talente (meist Halb- oder Vollprofis, die den großen Durchbruch noch nicht geschafft haben - auf die Bühne zu lassen. Zudem verzichteten ProSieben und Sat.1 darauf, sentimentalen Randgeschichten hochzupuschen und grenzten sich damit stark von Casting-Formaten wie DSDS und Supertalent ab.

Die Jury von "The Voice of Germany" mit Rea Garvey, Nena, Xavier Naidoo und The BossHoss gehört mit ihrer sympathischen und fairen Art zu den großen Gewinnern der Show. Gewiss gab es bei den Fans viele Diskussionen über die eine oder andere Entscheidung - etwa, dass Rea Garvey seinen Schützling Percival Duke nicht mit ins Halbfinale genommen hat. Trotzdem zeichneten sich die Coaches meist durch faire und konstruktive Kritik aus - wenn sie nicht gerade in überschwänglichen Jubel ausbrachen.

Bewerbung für zweite Staffel von "The Voice of Germany" ist ab jetzt möglich

"The Voice of Germany hat das Genre der Musikshow in Deutschland neu erfunden", sagt ProSieben/Sat.1-Fernsehvorstand Andreas Bartl, "noch nie gab es so viele einmalige Sänger und erstklassige Musik in einer Show". Wer an der neuen Staffel teilnehmen will, kann sich bereits jetzt auf der Internetseite von "The Voice of Germany" bewerben.