Talkshow-Verbot für australische Minister wieder aufgehoben

Hat sein Kabinett gut im Griff: Der australische Ministerpräsident Tony Abbott verhängte kürzlich ein Talkshow-Verbot für seine Minister.
Hat sein Kabinett gut im Griff: Der australische Ministerpräsident Tony Abbott verhängte kürzlich ein Talkshow-Verbot für seine Minister.
Foto: dpa
Australiens Premierminister Abbott lässt seine Minister wieder in Talkshows gehen. Grund für das Verbot war ein heftiger verbaler Schlagabtausch.

Sydney.. Der australische Ministerpräsident Tony Abbott hat das kürzlich verhängte Talkshow-Verbot für seine Minister wieder aufgehoben. Konkret ging es um die Teilnahme bei der beliebten Sendung "Q&A" (sinngemäß: Frage und Antwort) des staatlich finanzierten Senders ABC. Zuletzt hatte der Kanal strengere Richtlinien für das Programm verfügt, berichtete "The Australian" am Freitag.

TV-Show sei "außer Kontrolle" geraten

Abbott hatte den Ministern die Teilnahme an "Q&A" im Juni untersagt, nachdem es einem verurteilten Kriminellen erlaubt worden war, aus dem Publikum heraus Fragen an ein Regierungsmitglied zu stellen, und sich beide einen verbalen Schlagabtausch lieferten.

Nach Abbotts Meinung war die Sendung "außer Kontrolle" geraten, weshalb er auf Änderungen bestand, bevor er Regierungsmitgliedern wieder erlauben würde, bei "Q&A" aufzutreten. ABC stimmte den Forderungen laut "The Australian" zu und verlegte die Sendung aus der Unterhaltungs- in die Nachrichtensparte.

Dort herrsche eine strengere Kontrolle seitens der Redaktion bezüglich Ausgewogenheit und Fairness in der Darstellung, berichtete die Zeitung. (dpa)

 
 

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