Dortmund

Neuer Kommissar für Dortmund „Tatort“ - Aufmerksame Zuschauer werden dieses Gesicht wiedererkennen

Das neue Team des Tatorts aus Dortmund: Die Schauspieler Jörg Hartmann (l-r, Peter Faber), Aylin Tezel (Nora Dalay), Anna Schudt (Martina Bönisch) und Rick Okon (Jan Pawlak).
Das neue Team des Tatorts aus Dortmund: Die Schauspieler Jörg Hartmann (l-r, Peter Faber), Aylin Tezel (Nora Dalay), Anna Schudt (Martina Bönisch) und Rick Okon (Jan Pawlak).
Foto: Rolf Vennenbernd / dpa
Das Dortmunder „Tatort“-Team ist wieder zu viert. Den Kommissar Pawlak verkörpert der Schauspieler Rick Okon. Er ist kein Unbekannter.

Dortmund.  Nach dem Ausstieg des Ermittlers Daniel Kossik (Stefan Konarske) im vergangenen Jahr haben nun die Dreharbeiten zum ersten Dortmunder „Tatort“ mit dessen Nachfolger begonnen. Der Schauspieler Rick Okon verkörpert in „Zorn“ den Hauptkommissar Jan Pawlak.

Stefan Konarske war 2017 aus der „Tatort“-Reihe ausgestiegen. Der horizontal erzählten Geschichte folgend hatte die Figur Kossik seinen Dienst 2017 quittiert und war zum Landeskriminalamt (LKA) nach Düsseldorf gewechselt.

Als verdeckter Ermittler war Rick Okon bereits zu sehen

Für das Dortmunder Ermittler-Team ist Pawlak kein Unbekannter. Seinen ersten Auftritt hatte er bereits im „Tatort – Tollwut“ (Buch: Jürgen Werner, Regie: Dror Zahavi) als „Häftling Nico Rattay“ am 4. Februar im Ersten. Pawlak war in der Dortmunder JVA als verdeckter Ermittler eingesetzt. So lernte er auch seine neuen Kollegen von der Dortmunder Mordkommission kennen. Schauspieler Rick Okon war bereits in einem Kölner „Tatort“ zu sehen und spielt in der Neuverfilmung von „Das Boot“ in Serienform mit. Die Serie wird zunächst beim Bezahlsender Sky zu sehen sein.

In ihrem neuen Fall müssen die Dortmunder Kommissare den Mord an einem ehemaligen Bergmann aufklären, der erschossen am Ufer der Emscher aufgefunden wurde. Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) befragen Freunde und Ex-Kollegen des Mordopfers.

Strukturwandel im Ruhrgebiet als Hauptthema im „Tatort – Zorn“

Bis zuletzt hatte sich Andreas Sobitsch für deren Interessen eingesetzt: Auf dem Gelände ihrer Zeche eröffnet demnächst ein Freizeitpark und neue, adäquate Jobs in der Region zu finden, ist schwierig. Auch ansonsten fühlen sie sich als Verlierer des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Eine weitere Spur im Mordfall führt die Ermittler zu einem selbst ernannten „Reichsbürger“.

Das Drehbuch zu „Zorn“ hat Jürgen Werner geschrieben. Es ist sein neunter Fall für den „Tatort“ aus Dortmund. Regie führt Andreas Herzog. 2013 hatte er auch den dritten Fall des Dortmunder Teams „Eine andere Welt“ in Szene gesetzt. (ac)

 
 

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