Nach Fake-Vorwürfen: So reagiert das ZDF auf die Kritik an „Bares für Rares“

Horst Lichter moderiert „Bares für Rares“.
Horst Lichter moderiert „Bares für Rares“.
Foto: Frank Hempel / ZDF / Frank Hempel
  • Ein Ex-Experte hatte „Bares für Rares“ heftig kritisiert
  • Einige Szenen seien gestellt
  • So hat das ZDF darauf reagiert

Berlin.  Der ehemalige Experte von „Bares für Rares“, Ahmed Abou-Chaker, hatte in der vergangenen Woche über die ZDF-Sendung ausgepackt – und Fake-Vorwürfe erhoben.

Einzelne Szenen seien gestellt, weil es gar nicht so viele Interessierte gebe, die ihre Habseligkeiten schätzen lassen wollen. Auch der Kontakt unter den Händler sei „absolut tabu“, sie schliefen in unterschiedlichen Hotels (wir berichteten).

ZDF klärt auf

Nun hat sich das ZDF bei Focus Online zu den Vorwürfen geäußert. Die Verkäuferschlangen seien echt, allerdings werde nicht jedes von den Experten geschätzte Objekt den Händlern zum Kauf angeboten. In der Sendung würden nur ausgewählte Fälle gezeigt.

Damit Händler und Experten keine Möglichkeit hätten, sich vorab abzusprechen, achte der Sender darauf, dass es keinen Austausch zwischen den beiden gibt. Die Händler dürften die Objekte erst im Händlerraum in Augenschein nehmen.

„Scherzstrafe“ für die Kaffeekasse

Ahmed Abou-Chaker hatte weiterhin behauptet, dass die Händler eine Strafe von zehn Euro zahlen müssten, hätten sie kein passendes Wechselgeld bei sich. Die Produktion wolle so vermeiden, dass Aufnahmen gestoppt werden müssen.

Die Wahrheit dahinter: Das sei eine bei Drehs nicht unübliche „Scherzstrafe für die Kaffeekasse“, so das ZDF. Auch wenn ein Dreh wegen eines nicht ausgeschalteten Handys unterbrochen werden müsse, sei die „Strafe“ fällig. (jha)

 
 

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