„Hartz und herzlich“ auf RTL2: Thomas (46) lebte lange auf der Straße – Wahnsinn, was er sich jetzt wünscht

Pegeltrinker: Thomas hat Arthrose, lebte zehn Jahre auf der Straße. Jetzt ist er bei „Hartz und herzlich“ zu sehen
Pegeltrinker: Thomas hat Arthrose, lebte zehn Jahre auf der Straße. Jetzt ist er bei „Hartz und herzlich“ zu sehen
Foto: Screengrab / RTL 2
  • Thomas is Ex-Metallarbeiter, heute Hartz-IV-Empfänger
  • Er lebte auf der Straße
  • Sein großer Traum ist genau dehalb wirklich überraschend

Salzgitter.  Mit 16 fing er an zu trinken, heute verhindert seine Arthrose, dass er arbeiten kann: Für Thomas aus Salzgitter-Lebenstedt lief es nicht gut.

In der Doku-Sendung „Hartz und herzlich“, in der RTL 2 das Leben in der Siedlung abbildet, spricht der Frührentner eindrucksvoll über sein Leben. Und seinen größten Traum – der angesichts seiner Geschichte überrascht. Hier ist die Sendung online zu sehen.

Ex-Metallbauer ist heute Pegeltrinker

Aber wer ist Thomas überhaupt? Er ist 46 Jahre alt, ehemaliger Metallbauer – im Job hat er sich die Beine kaputtgearbeitet, die Arthrose legt ihn nun lahm. Lange Strecken ohne Pause laufen? Geht trotz Gehhilfe nicht. Er hört gern Schlager („zum Runterkommen“) und Hardrock („macht mir einfach Spaß“).

Er ist alkoholkrank, da redet er sich gar nichts anderes ein. Nachschub holen zu gehen – für ihn oft die einzige Motivation, überhaupt das Haus zu verlassen. Ein Pegeltrinker, der eigentlich immer alkoholisiert ist, was man ihm aufgrund der Gewohnheit gar nicht mal anmerken muss. Einmal habe ihn die Polizei mit drei Promille erwischt, berichtet er in der Sendung.

Obdachlos – jetzt wünscht er sich Zufriedenheit

Und zehn Jahre hat er auf der Straße gelebt. Obdachlos, immer auf der Suche nach einem sicheren Schlafplatz.

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Was wünscht sich jemand wie Thomas? Die ehrliche ist nicht Geld, er braucht keinen Reichtum. „Zufriedenheit, Glück und Freiheit.“

Traum: Ein Zelt in Wassernähe

Und ein festes Heim gehört überraschenderweise für ihn da gar nicht zwingend zu – trotz seiner Geschichte: „Am liebsten würde ich mir ein Zelt kaufen, irgendwo auf der Straße leben.“ Mit einem kleinen Extrawunsch: „Am liebsten in Wassernähe.“

Mit seiner Krankheit ist das schwer zu vereinen, dieser Traum wird leider nicht wahr werden können. Also lebt er weiter in seiner kleinen Wohnung, mit 330 Euro im Monat.