WM-Talk bei „Hart aber fair“: So fies rechnet Basler mit Mesut Özil ab

Skandale und Gäste-Rankings: Diese fünf Dinge muss man über Polit-Talkshows wissen

Ob "Anne Will", "Hart aber Fair", “Maybrit Illner“ oder “Maischberger“: Polit-Talkshows prägen unsere politischen Debatten. Fünf Dinge, die man über dieseTalkshows wissen muss.

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  • Bei „Hart aber fair“ ging es natürlich um die WM
  • Mario Basler und Christoph Daum holten aus zum Schlag gegen die DFB-Elf
  • Ihr Opfer: Mesut Özil

Berlin.  Mario Basler und Christoph Daum sind vor allem für ihre klaren, direkten Worte bekannt. Das stellten sie auch in der „Hart aber fair“-Sendung am Montag wieder einmal unter Beweis. Spät am Abend, nach den WM-Spielen und nach der „WM Kwartira“, gab es für den Fernsehzuschauer noch den Polit-Talk mit Frank Plasberg.

Damit er nicht einen so großen Themensprung über sich ergehen lassen musste, ging es auch im Plasberg-Talk um Fußball und die WM 2018. „Der Ball rollt, noch ist alles drin: Viel Spaß bei der WM in Russland?“, so das Thema der Sendung.

Und wer könnte, wenn es um Kritik an der deutschen Elf geht, wohl besser mitsprechen, als alte Urgesteine wie Basler oder Daum? Auch mit am Tisch: Ex-Nationalspielerin Célia Sasic und Sportexperte Marcel Reif.

Daum und Basler rechnen mit Leistung von Özil ab

Fehlt eigentlich nur noch Lothar Matthäus in der Runde. Aber dafür gab ja mit Basler ein alter Teamkollege von „Loddar“ seinen Senf dazu. Und der schoss sich auf den wegen seines Fotos mit Erdogan heftig kritisierten Mesut Özil ein.

Lahm zählt Deutschland weiterhin zum Kreis der WM-Titelfavoriten
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Er sei „grottenschlecht“ gewesen, habe eine Körpersprache wie ein „toter Frosch“ und gewinne kaum einen Zweikampf. Auch am WM-Titel 2014 habe Özil kaum einen Anteil gehabt, tönt Basler (ohne WM-Titel). Er sollte beim TuS Wermelskirchen, der Heimatstadt von Frank Plasberg, spielen. „Da gehört er normalerweise hin.“

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Auch an Sami Khedira lässt der Europameister von 1996 kein gutes Haar. Man hätte ihm „die Schuhe besohlen“ können beim Laufen, findet er. Auch Daum reiht sich in die Kritik von Mario Basler ein – und rechnet ab: „Ich kann eine taktische Spielanalyse machen, bei der wenig Erfreuliches rüberkommt.“

Und nun schwadronieren beide über die gute, alte Zeit. In der Kabine einfach so Dinge ansprechen? Von Mann zu Mann? „Das traut sich keiner mehr“, sagt Basler. „Die Spieler sind weichgespült.“ Daum wirft ein, dass sich der DFB zu einer „Wohlfühloase“ entwickelt hätte. Dass man mit dieser Strategie den WM-Titel 2014 holte, erwähnt er nicht.

Während Daum bei „Hart aber fair“ aber immerhin versöhnliche Worte für Özil und seine spielöffnenden Bälle beim ersten deutschen Spiel bei dieser WM findet, hätte Basler ihn und Gündogan am liebsten wegen ihres Fotos mit Erdogan zu Hause gelassen. „Es hätte nicht geschadet, hätte man sie zu Hause gelassen und vielleicht einen Sané mitgenommen.“ (bekö)

 
 

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