"Germany's Next Topmodel" startet mit 50+1 Kandidatinnen

Heidi Klum sucht ab Donnerstag wieder "Germany's Next Topmodel". 50 Kandidatinnen haben es in der siebten Staffel die engere Auswahl geschafft - plus die 20-jährige Melek, die im vergangenen Jahre bereits an der Castingshow teilnahm, dann aber aus gesundheitlichen Gründen aussteigen musste.
Heidi Klum sucht ab Donnerstag wieder "Germany's Next Topmodel". 50 Kandidatinnen haben es in der siebten Staffel die engere Auswahl geschafft - plus die 20-jährige Melek, die im vergangenen Jahre bereits an der Castingshow teilnahm, dann aber aus gesundheitlichen Gründen aussteigen musste.
Foto: dapd
15.711 junge Frauen wollten "Germany's Next Topmodel" werden - 50 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Plus eine weitere: Wenn Heidi Klums Model-Casting am Donnerstag wieder startet, gibt es ein Wiedersehen mit Melek. Sie musste Ende 2010 wegen einer Krebserkrankung aussteigen und ist nun zurück.

Essen. Da sind sie wieder. Heidi Klum, ihre Jungs aus der Jury und, na klar: all die Mädchen. Wer "Germany's Next Topmodel" (GNTM) werden will, ist für Model-Mutti Klum und ihre Kollegen Thomas Rath und Thomas Hayo unabhängig vom Alter eben ein Mädchen (Achtung, sprich: Meedchen). Und tatsächlich ist der Großteil der Kandidatinnen, die ab Donnerstag um den Sieg in der siebten Topmodel-Staffel laufen, noch im besten Mädchen-Alter.

16, 17, vielleicht 18 Jahre alt sind viele der 50 GNTM-Kandidatinnen; nur wenige sind schon in ihren Zwanzigern angelangt. Aber, wird Juror Thomas Rath, in der goldenen Pressemappe zur Sendung zitiert: "Die Mädchen wirken sehr erwachsen. Viele von ihnen sind 16 oder 17 Jahre, sie sehen aber viel älter aus. Ihre schöne, jugendliche und lebendige Ausstrahlung haben sie sich zum Glück bewahrt."

15.711 Bewerberinnen bei den "Germany's Next Topmodel"-Castings

Auch Heidi Klum darf schon kräftig von ihren "Germany's Next Topmodel"-Kandidatinnen schwärmen. "In diesem Jahr sind wieder unheimlich viele schöne Mädchen am Start. Sie haben das Gesicht, die Größe und Top-Figuren", hat sie vor Sendestart zu Protokoll gegeben. 50 Topmodel-Anwärterinnen sind übriggeblieben von den 15.711 Bewerberinnen, die laut ProSieben zu den Castings gekommen waren. Darunter: Ann-Kathrin aus Emmerich, Diana aus Hagen und Svenja aus Bochum.

Dabei ist die Top 50 in diesem Jahr eine Top 51: Verstärkt wird die Riege der neu gecasteten Schönheiten von Rückkehrerin Melek. Sie war schon bei der sechsten Staffel von "Germany's Next Topmodel" 2010/2011 dabei, musste aber aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Kurz nach der ersten Folge wurde bei der damals 19-Jährigen Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. "Wenn sie im nächsten Jahr wieder bei uns mitmachen möchte, dann sind bei uns alle Türen offen", hatte Heidi Klum im März 2011 gesagt. Und Melek möchte wieder mitmachen. "Auf dem Laufsteg vergesse ich, dass ich krank war", wird sie im Vorstellungsheft zitiert.

Heidi Klum begleitet die Staffel mit der "Heidi-Cam"

Hat Heidi nun ein Foto oder kein Foto? Das Konzept der Show folgt den altbewährten Mustern - und dass ProSieben vorab wieder diverse Superlative bemüht, kennt der casting-erfahrene Zuschauer längst. Noch nie sei ein Auftakt von "Germany’s next Topmodel" so "spektakulär und glanzvoll wie in diesem Jahr" gewesen, kündigt der Sender an. Noch nie habe es so früh so große Herausforderungen gegeben: Nach nur einem Tag stehe bereits die erste Modenschau an. Bei einem "international erfolgreichen Designer", klar.

Und sonst? Will Heidi Klum "Germany's Next Topmodel" in diesem Jahr erstmals mit einer "Heidi-Cam" begleiten: Das sei ein "ganz persönliches Video-Tagebuch, das mich überall begleitet. Dem ich bereits morgens anvertraue, was die Mädchen erwartet, oder abends auf dem Weg nach Hause erzähle, wer mich besonders beeindruckt hat". Außerdem gebe es erstmals eine "Jurysprechstunde". Juror Thomas Hayo: "Die Mädchen können jederzeit zu einem privaten Gespräch zu uns kommen. Wir geben ihnen Tipps, ermutigen oder üben auch mal konstruktive Kritik."

Eine von 51 wird "Germany's Next Topmodel"

Kritik soll's auch geben, wenn Kandidatinnen sich nicht topmodel-gemäß kleiden: "Da kommt dann sofort die Stylingpolizei", kündigt Juror Thomas Rath an, der selbst gern Streifen mit Karo mit Punkten kombiniert. "Bei einem Casting muss der Designer sofort erkennen, ob das Mädchen auch in die Kollektion passt." Und dann verrät er noch ein Geheimnis: "Die Figur ist das Kapital eines Models." Soso.

Eine der 51, die sich ab Donnerstag (20.15 Uhr, ProSieben) auf dem Laufsteg und vor der Kamera messen, wird "Germany's Next Topmodel", so viel steht schon fest. Fast genauso sicher ist, dass es wohl wieder bittere Tränen beim obligatorischen Umstyling, ein Erotik-Shooting mit Fremdschäm-Momenten und Zickenterror zwischen Kandidatinnen geben wird. Am Ende werden 50 von Heidi Klums "Mädchen" den gefürchten Satz gehört haben. "Ich habe heute leider kein Foto für dich."

 
 

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