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„Germany’s Next Topmodel“: Kandidatin kommt ohne Hose zum Casting und macht die Juroren sprachlos

Sie suchen wieder das Top-Model: Heidi Klum und ihre Mitstreiter Thomas Hayo (l.) und Michael Michalsky.
Foto: Martin Ehleben / ProSieben
„Germany’s Next Topmodel“ startet in eine neue Staffel. Das meiste bleibt beim alten. Aber es gibt auch Premieren bei der Heidi-Show.
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Berlin.  Wer in der 13. Staffel von „Germany’s next Topmodel “ mitmacht, möchte Trash-TV-Star, Influencer oder die nächste Dschungelkönigin werden – aber nicht unbedingt Topmodel.

So sorgte die Berlinerin Klaudia bereits als Kandidatin in der Vox-Sendung „Shopping Queen“ für Aufsehen und verspricht nun, Dramatik in die Model-Show zu bringen: „Ich bin außergewöhnlich! Jeder sagt, ich bin außergewöhnlich!“, kreischt sie in die Kamera.

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Zum Casting kommt sie auch direkt ohne Hose. Ihr Freund habe ihr dazu geraten, erklärt sie den sprachlosen Juroren Thomas Hayo und Michael Michalsky. Diese aufgedrehte Kandidatin hätte man im öden Dschungelcamp gut gebrauchen können.

Ein vielversprechendes Duo

Topmodel-Teilnehmerin Gerda dagegen plant wohl eher eine Zukunft als Influencerin. Sie erscheint mit durchtrainiertem „Instagram-Husband“ im Schlepptau beim Casting. Der hat übrigens das Potenzial, der nächste nervige „Honey“ zu werden. Ein viel versprechendes Duo.

Doch nicht nur die TV-Karriere-Ambitionen einzelner Mädchen sind neu. Auch dass sich Heidi Klum durchgerungen hat, endlich nicht nur Magermodels, sondern auch Mädchen mit Kurven bei GNTM aufzunehmen, ist eine Premiere. Eine längst überfällige.

Doch kommentiert wird das von Heidi Klum mit einem Spruch auf Rainer-Brüderle-Dirndlskandal-Niveau. „Tolle Oberweite“, kommentiert sie die Figur einer Kandidatin. „Da kann man ja richtig neidisch werden.“ Thomas Hayo muss seinen Senf natürlich noch dazugeben: „Du kannst dich aber auch nicht beschweren, Heidi.“ #MeToo? War da was?

Mit 50 Mädchen in die Karibik

Der Rest der Show bietet das altbewährte Konzept: viel Werbung, dramatische Musik, die erwähnten Oberflächlichkeiten, dann nochmal Werbung und neben Heidi Klum die sich kabbelnden Juroren Thomas Hayo und Michael Michalsky.

Die fliegen in der ersten Folge mit 50 Auserwählten in die Karibik, wo direkt ein „Shoot&Walk“ mit Heidi Klum ansteht. 60 Sekunden hat der Modelnachwuchs Zeit für ein Fotoshooting. Wer dann durch Heidis Kontrolle kommt, darf auf einen langen Laufsteg am Strand. Über den staksen die Kandidatinnen mehr oder weniger professionell in ihren Bikinis. Michael Michalsky findet die richtigen Worte: „Das sieht nach Kaufhaus-Modenshow aus.“

29 bleiben übrig

So richtig skurril wird es, als im Hintergrund nicht nur ein streunender Hund, sondern auch genervte Touristen auftauchen. So hatte man sich den Fünf-Sterne-Karibik-Urlaub natürlich nicht vorgestellt – 50 kreischende Mädchen samt Kamerateam.

Aber für Heidi Klums Model-Auslese müssen wir alle Opfer bringen – und der Zuschauer knapp 190 Minuten GNTM-Sendezeit durchhalten. Am Ende hat sich die Anzahl der Kandidatinnen fast halbiert. Im „Team Weiß“ von Michael Michalsky bleiben 14, im „Team Schwarz“ von Thomas Hayo 15 Mädchen.

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