"Galileo Big Pictures" - ProSieben zeigt kuriose Bilder

"Galileo Big Pictures" wird wieder von Aiman Abdallah präsentiert.
"Galileo Big Pictures" wird wieder von Aiman Abdallah präsentiert.
Foto: Benedikt Müller/ProSieben
50 verschiedene kleine Geschichten erzählt die ProSieben-Show "Galileo Big Pictures", seit 2009 im Programm und immer auf der Suche nach exotischen und außergewöhnlichen Aspekten des Lebens.

Berlin.. Er nennt sich Benjamin Kyle, er heißt aber nicht so. Er weiß nämlich seinen Namen nicht. Auch nicht sein Alter, seine Herkunft, er kennt keine Verwandten. Nachdem der Mann im Jahr 2004 zusammengeschlagen worden war, wurde er bewusstlos und erwachte in einer Klinik in Jacksonville (Florida). Dort bekam er den Namen Benjamin Kyle verpasst. Weil ihn aber niemand kannte, erhielt der bedauernswerte US-Amerikaner keinen Personalausweis und keine Sozialversicherungsnummer.

"Es ist zum Heulen, dass keiner einen sucht", klagt Kyle in der ProSieben-Show "Galileo Big Pictures" an diesem Samstag, in der in mehr als drei Stunden Sendezeit 50 kleine Geschichten erzählt werden.

Aber da war noch nicht das Jahr 2011 angebrochen, denn die sozialen Medien machten seinen Fall erst vor rund vier Jahren öffentlich. Dadurch fanden sich zwar keine Angehörigen, aber immerhin bekam er einen Ausweis und die langersehnte Sozialversicherungsnummer und damit die Gelegenheit zu arbeiten.

Kuriose Geschichten und faszinierende Bilder

"Galileo Big Pictures" und sein Moderator Aiman Abdallah legen den Fokus bewusst auf kuriose Geschichten und faszinierende Bilder: auf der Insel Java zum Beispiel ist der Vulkan Kawah Ijen zu finden - er sprüht als einziger feuerspuckender Berg der Welt blaue Lava aus. Warum das?

Der Vulkan umschließt einen See mit einem Gemisch aus Wasser und Salzsäure. Wenn sich die Glut im Inneren verstärkt und auf die Dämpfe im See reagiert, tritt ein blauer Strom nach außen.

Anderes Beispiel und gleich wieder ein Sprung um die halbe Erde: In Bolivien befindet sich der größte Salzsee der Welt, der Salar Uyuni. Er ist meist ausgetrocknet, die Besucher können faszinierende Fotos machen, bei denen die räumlichen Bezugsgrößen wie Bäume oder Autos fehlen.

Die Touristen fotografieren sich gegenseitig, so hält der eine den anderen, der weit im Hintergrund steht, in seiner Hand oder tritt ihn auf den Kopf. In der Regenzeit zwischen November und Mai füllt sich der See kniehoch und wird zu einem riesigen Spiegel.

Asiatin "kuschelt" mit ausgewachsenen Pythons

Etwas Kitzel darf bei Abdallah auch nicht fehlen. Zu diesem Zweck berichtet die Show über den ungebrochene Willen der 64-jährigen Diana Nyad. Ohne einen Käfig zum Schutz vor Haien will sie von Kuba nach Florida schwimmen. Nach vier abgebrochenen Versuchen (unliebsame Quallenbegegnungen und starke Böen waren der Grund) gelingt ihr der Kraftakt. Nach mehr als zwei Tagen und mehr als 180 Kilometern Distanz ist Diana am Ziel.

Damit es noch richtig spektakulär wird, gönnt ProSieben dem Publikum noch einen Blick auf eine junge Asiatin, die unter lauter ausgewachsenen Pythons begraben liegt. Nur ihr Kopf ist noch unter den Körpern der Würgeschlangen zu erkennen.

Doch wer glaubt, die Frau befinde sich in akuter Lebensgefahr, der täuscht sich: Sie sei vollkommen entspannt, versichert ProSieben, und gönne sich lediglich eine ganz spezielle Massage im Cebu City Zoo auf den Philippinen - von vier 80 Kilo schweren Riesenschlangen. (dpa)

Samstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, ProSieben

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