ARD und ZDF ändern für Dieter Thomas Heck ihr TV-Programm

Dieter Thomas Heck feierte seine größten Erfolge im ZDF. Der Sender widmet dem Showmaster mehrere Sondersendungen – zu später Stunde.

Berlin.  Ein halbes Jahrhundert war Dieter Thomas Heck im Showgeschäft unterwegs. Seine größten Erfolge feierte er dabei im ZDF mit Shows wie der „ZDF-Hitparade“, „Melodien für Millionen“, „Musik liegt in der Luft“ oder „Die Super-Hitparade“.

Für die gute Zusammenarbeit bedankte sich Heck auch 2017 in einer emotionalen Rede, als er im ZDF die Goldene Kamera für sein Lebenswerk erhielt .

Am Donnerstag starb Dieter Thomas Heck im Alter von 80 Jahren . Zu Ehren des beliebten Showmasters änderte das ZDF spontan am Freitagabend sein TV-Programm und strahlte die Sondersendung „Erinnerungen an Dieter Thomas Heck“ aus.

Auch am Samstagabend wird Dieter Thomas Heck noch einmal im ZDF zu sehen sein – allerdings zu später Stunde. Um 0.30 Uhr läuft erneut der 15-minütige Nekrolog „Erinnerungen an Dieter Thomas Heck“. Das teilte der Sender am Samstag mit.

Im Anschluss um 0.45 Uhr zeigt das ZDF die 180-minütige „ZDF-Kultnacht – Das Beste aus der „Hitparade““ aus dem Jahr 2004.

Auch die ARD ändert für den toten Showmaster das Programm. Um 23:55 Uhr strahlt das Erste ein Gespräch aus, das Joachim Fuchsberger am 28. November 1986 mit Dieter Thomas Heck führte: „Heut‘ abend“ – zu Gast Dieter Thomas Heck“.

ZDF-Intendant würdigt Dieter Thomas Heck: „Gesicht des ZDF“

ZDF-Intendant Thomas Bellut würdigte Heck in einer Pressemitteilung als Gesicht der ZDF-Unterhaltung. „Wir verdanken ihm viel. Von den späten 60er Jahren an hat er das Bild des ZDF maßgeblich mitgeprägt.“ Benefiz-Galas wie „Die Super-Hitparade“ oder „Melodien für Millionen“ wären ohne das Engagement des Moderators undenkbar gewesen, so Bellut.

Programmdirektor Norbert Himmler erklärte: „Dieter Thomas Heck hat über Jahrzehnte die Showprogramme des ZDF geprägt. Er hatte ein großes Herz für den Nachwuchs und engagierte sich sehr für karitative Zwecke. Ein großer Entertainer hat die Bühne endgültig verlassen.“ (jha)

 
 

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