„Bares für Rares“: Deshalb kam es zu einem ernsten Streit zwischen Verkäufer und Experte

"Bares für Rares": Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

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Ein „Bares für Rares“-Verkäufer bot seinen Leuchter an. Experte Maier ist nicht begeistert. Auch mit den Händlern kam es zum Streit.

Berlin.  Bei der ZDF-Trödelsendung „Bares für Rares“ sollen sich Verkäufer, Experten und Händler über den Wert der mitgebrachten Gegenstände verständigen, vielleicht sogar ein bisschen streiten. Aber jetzt lief eine Verhandlung über einen Leuchter richtig aus dem Ruder.

Mit dem Verkäufer Reinhold Mennecke hatten sich die Trödler einen besonders schweren Verhandlungspartner in die Show geholt. Der 60-jährige Schweizer könnte mit seinem Zwirbelbart und der schmalen Brille glatt ein Bruder des Moderators Horst Lichter sein.

Der adelige Leuchter

Mennecke hätte bei der Einschätzung des Kunstexperten Albert Maier auch etwas von Horst Lichters rheinischer Gelassenheit gebrauchen können. Denn der Verkäufer tischte dem Kunstexperten eine hanebüchene Geschichte über die Herkunft seines Leuchters auf.

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Der sei von adliger Abstammung aus dem Schloss Biesterfeld im nordrhein-westfälischen Lüdge. Der Kunstexperte Maier hatte Zweifel an der Geschichte, das Stück sei nicht älter als 1900. Das besagte Schloss brannte allerdings schon 1820 ab. Eine adlige Herkunft sei also unwahrscheinlich. Albert Maier urteilte, das sei „Baron Münchhausens Leuchter“. Zwischen dem Kunstexperten und dem Verkäufer kam es zu einem ernsten Streit.

Startgebot sei eine Beleidigung

Moderator Horst Lichter konnte die Debatte abwürgen und den Verkäufer in die Händlerrunde schicken. Dort wiederholte er seine Geschichte, doch auch die Händler kauften sie ihm nicht ab. Dementsprechend schmeckte Mennecke das Startgebot von 200 Euro nicht – das sei eine Beleidigung.

Was folgte war ein herber Streit. Der Verkäufer ging die Händler böse an, und der Händler Walter Lennertz nannte den Leuchter „Sperrmüll“. So kam es zu keinem Verkauf, Mennecke musste seinen Leuchter wieder mitnehmen. (dahe)

 
 

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