„Bares für Rares“-Händler gesteht: Das war sein größter Fehlkauf

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„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl liegt bei seinen Einschätzungen meist richtig. Doch ab und an greift auch er einmal daneben.

Leipzig.  Fabian Kahl gehört rein optisch zu den auffälligsten Händlern in der beliebten ZDF-Show „Bares für Rares“ mit Moderator Horst Lichter. Mehrere Piercings trägt der 26-Jährige im Gesicht, auf der rechten Seite sind seine Haare abgeschoren, links trägt er dagegen langes Haar.

Der 26-Jährige weiß trotz seines geringen Alters viel über Antiquitäten, kann sie meist auf den ersten Blick einschätzen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass er seit seiner Kindheit mit seinem Vater auf den Flohmarkt geht, wie er wie er kürzlich beim Talk von Markus Lanz im ZDF erzählte.

„Bares für Rares“-Händler kauft Münze für 25.000 Euro

Auf dem Flohmarkt habe ihn ein Kamerateam vom ZDF entdeckt, das auch wegen seines schrillen Aussehens auf ihn aufmerksam geworden sei.

Alte Dinge hätten ihn schon früh in eine Art Bann gezogen, sagt Kahl. „Es ist ein grundsätzliches Begeistern für die Dinge der alten Zeit.“ Man habe früher in Dinge sehr viel Zeit und Liebe gesteckt, so wie es heute eigentlich kaum noch möglich sei.

Seinen teuersten Kauf bei „Bares für Rares“, eine Goldmünze aus dem 16. Jahrhundert für die er insgesamt 25.000 Euro auf den Tisch legte, habe er für 27.000 Euro an ein Auktionshaus weiterverkaufen können.

Der Gewinn: Immerhin 2000 Euro. Das Auktionshaus habe sie wenig später für 35.000 Euro versteigert. Trotzdem war Kahl mit dem Geschäft zufrieden.

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Doch ab und an liegt auch er komplett daneben, wie er erzählt. Sein größter Flop sei eine Bronze-Skulptur gewesen, die er „für etwas ganz Besonderes“ hielt. 3500 Euro habe er dafür ausgegeben.

Als er sie seinem Vater zeigte kam der Schock. „Fabian, da kannst du auch nach China fliegen, da gibt es die für 500 Euro“, soll der zu ihm gesagt haben. Sein Geld hat Kahl aber wohl nicht zurückgefordert. „Man muss auch mal Lehrgeld bezahlen“, sagt er. (bekö)

 
 

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