„Bares für Rares“ gewinnt Goldene Kamera – Horst Lichter rastet auf der Bühne aus

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„Bares für Rares“ hat eine Goldene Kamera für die beste Dokutainment-Show erhalten. Die Freude bei Horst Lichter kennt keine Grenzen.

Hamburg.  Wenn Horst Lichter zu lachen anfängt, muss man aufpassen, nicht selbst gleich loszubrüllen. Als der „Bares für Rares“-Moderator, der wohl sympathischste Schnurrbart-Träger des Landes, am Donnerstagabend eine Goldene Kamera verliehen bekam, war das zum Beispiel so ein Moment.

Die Zuschauer hatten die ZDF-Sendung soeben mit deutlicher Mehrheit zur besten Dokutainment-Sendung im deutschen Fernsehen gewählt. Die Konkurrenten, „Kitchen Impossible“ mit Tim Mälzer oder die Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, konnten da bei weitem nicht mithalten.

„Bares für Rares“ setzt Komparsen ein

Umso größer war da natürlich die Freude bei Lichter, der mit einem breiten Grinsen und einem Freudenschrei die Bühne betrat. „Mir fehlen tatsächlich ein bisschen die Worte“, sagte der Moderator, während sich seine Augen mit Tränen füllten.

„Es funktioniert nur so gut, weil wir am Set mit über 100 Mann, mit so viel Liebe, Leidenschaft und Freude diese wirklich unaufgeregte, kleine Sendung machen.“

„Die so scheiße ehrlich ist, dass die Zeitungen es manchmal nicht verstehen, dass es stimmen könnte“, warf Lichter eine kleine Spitze in Richtung der Medien, die die Echtheit der Sendung häufig in Frage gestellt haben. Zuletzt hatte das ZDF aber selbst eingeräumt, dass Komparsen bei „Bares für Rares“ doch vor der Kamera stehen, wie Du hier noch einmal nachlesen kannst.

Mälzer unterliegt – wieder einmal

Anschließend wendet sich Lichter an seine Kollegen. „Kinder, ich liebe euch alle.“ Noch nie habe er in seinem Leben so viel Freude gehabt, wie mit ihnen zu arbeiten.

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Und dann folgt so ein Moment, der zeigt, warum Horst Lichter so beliebt ist. Er richtet sich an den im Publikum sitzenden Tim Mälzer, der sich wieder einmal bei der Verleihung der Goldenen Kamera gegen Lichter geschlagen geben musste.

Weil er die Goldene Kamera damals als Koch gegen Mälzer gewonnen habe, habe er aufgehört zu kochen. „Ich wusste nicht, dass wir schon wieder gegeneinander antreten“, sagt Lichter, um dann mit einem tiefen rheinischen Akzent hinterherzuschieben: „Et tut mir leid.“

Lichter brüllt inbrünstig ins Mikrofon

Lichter wendet sich anschließend an die Zuschauer zuhause und brüllt mit einer solchen Inbrunst ins Mikrofon ein „Scheiße, ich liebe euch!“ ins Mikro, dass beinahe die Lautsprecher kaputt gehen.

Aber selbst das würde man Lichter, der die Bühne mit einem Freudensprung verlässt, in diesem Moment verzeihen. (bekö)

 
 

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