„Bares für Rares“: Flohmarktfund entpuppt sich als Schatz – 6800 Prozent Gewinn bei Verkauf von Ölgemälde

"Bares für Rares": Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

„Bares für Rares“: Diese fünf Dinge muss man jetzt über die TV-Sendung mit Horst Lichter wissen.

„Bares für Rares“: Diese fünf Dinge muss man jetzt über die TV-Sendung mit Horst Lichter wissen.

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Nur 50 Euro kostete ein Ölgemälde auf dem Trödel. Bei „Bares für Rares“ entpuppte sich das unscheinbare Kunstwerk als wahrer Schatz.

Berlin.  Ein günstiger Flohmarktfund, ein altes Erbstück, ein Staubfänger vom Dachboden: Vermeintlicher billiger Ramsch entpuppt sich plötzlich als Schatz – das ist es doch, was sich die meisten Teilnehmer der ZDF-Show „Bares für Rares“ erhoffen.

Und genau das ist der Teilnehmerin Gitta Büntig aus Oberfranken passiert: Ihren zuerst verkannten Schatz konnte sie in der ZDF-Show für 3450 Euro verkaufen – und heimste den satten Gewinn von 6800 Prozent ein!

Nur goldener Barockrahmen sticht ins Auge

Auf dem Trödelmarkt hatte Gitta Büntig ein Ölgemälde gekauft. Kühe weiden da auf einer Wiese am Waldrand, ein großer Baum spendet ein wenig Schatten. Das Auffälligste an dem Bild: der goldene Barockrahmen.

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Auf den hatte es Gitta Büntig auch eigentlich abgesehen, als sie auf dem Flohmarkt zuschlug. Doch der Kauf entpuppte sich als wahrer Glücksgriff. Moderator Horst Lichter scheint schon auf den ersten Blick zu ahnen, dass hinter dem Bild mehr stecken könnte als ein beliebiges Ölgemälde.

Maler war Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie

Richtig: Der Kunstexperte Albert Maier bestätigt, dass das Bild den Wert von 50 Euro weit übertrifft. Auf 2500 Euro schätzt er den Wert. Denn der Maler ist ein gewisser Hermann Ottomar Herzog, 1832 in Düsseldorf geboren, 1932 in Philadelphia mit fast 100 Jahren gestorben. Herzog war Schüler der renommierten Kunstakademie Düsseldorf.

Wissen die Händler das Kunstwerk zu schätzen? Und wie! Das erste Gebot von 80 Euro lässt zwar noch zu wünschen übrig. Doch zuletzt liefern sich Fabian Kahl, Daniel Mayer und Julian Schmitz-Avila ein Battle um den Zuschlag.

Händler überbieten Schätzwert des Kunstexperten

Den Schätzwert des Kunstexperten haben sie längst überboten, als zumindest Kahl die Nase voll hat. 3000 Euro – das ist ihm dann doch etwas zu viel. Den Zuschlag macht schließlich Kunsthändler Schmitz-Avila. 3450 Euro blättert er hin. Was unscheinbare Kühe auf der Weide doch für einen Wert haben können ... (jkali)

 
 

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