ARD-Reporter Steffen Simon sieht toten Fußballer im Stadion

ARD-Reporter Steffen Simon.
ARD-Reporter Steffen Simon.
Foto: Horst Galuschka / imago/Horst Galuschka
Kazimierz Deyna gehörte in den 70er-Jahren in Polens Nationelf zu den ganz Großen. 1989 starb er. Steffen Simon hat das nicht gewusst.

Kasan.  Beim WM-Spiel zwischen Polen gegen Kolumbien am Sonntagabend ist ARD-Reporter Steffen Simon eine peinliche Panne unterlaufen. In der ersten Halbzeit sagte er, dass er glaube, den früheren polnischen Nationalspieler Kazimierz Deyna, der 1974 mit Polen gegen Deutschland im Halbfinale der WM spielte, auf der Tribune gesehen zu haben.

Allerdings: Deyna ist 1989 im Alter von 42 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Simons Fauxpas blieb natürlich nicht unbemerkt. Auf Twitter machten Beiträge mit seinem Fehlgriff die Runde.

Lob für Simons Entschuldigung

Wenig später korrigierte sich Simon selbst. Er gestand dabei ein, nichts vom Tod Deynas gewusst zu haben. „Ich glaubte vorhin, den polnischen WM-Helden Deyna auf der Tribüne entdeckt zu haben. Er war ein Held auch meiner Kindheit“, sagte Simon. Und weiter: „Allerdings ist er 1989 verstorben. Ich entschuldige mich in aller Form für diesen Fauxpas.“

Die Art und Weise von Simons Entschuldigung brachte ihn sogar Respekt bei seinen Kritikern ein. „Respekt, Steffen Simon. Ich meckere viel und ausgiebig über ihn, ja, aber dass sich ein Kommentator mal für einen Fehler in dieser Form entschuldigt ... daran kann ich mich nicht einnern“, schrieb etwa einer. (bekö)

 
 

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