„In aller Freundschaft“ – Sieben Fakten zur Kultserie

Die Drei von der „Sachsenklinik“ (v.l.): Die Schauspieler Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig und Bernhard Bettermann gehören zum Team bei „In aller Freundschaft“.
Die Drei von der „Sachsenklinik“ (v.l.): Die Schauspieler Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig und Bernhard Bettermann gehören zum Team bei „In aller Freundschaft“.
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
Die ARD-Serie „In aller Freundschaft“ feierte am Dienstag ihr 20-jähriges Jubiläum. Zur Feier des Tages gab es super Zuschauerzahlen.

Berlin.  Die Serie „In aller Freundschaft“ ist für das Erste ein sicherer Quotenbringer am Dienstagabend. Die Geschichten um die Ärzte und Patienten in der fiktiven „Sachsenklinik“ sind aus dem Programm nicht mehr wegzudenken.

Am Dienstag stand ab 20.15 Uhr deshalb eine Doppelfolge an, am Freitag gibt es die Serie in Spielfilmlänge. Das Erste zeigte zunächst die Folge „Ein verrückter Tag“ über eine Massenpanik bei einem Leipziger Musikfestival mit vielen Verletzten. Dafür schalteten 5,38 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei 17,1 Prozent.

Die anschließende Folge ab 21 Uhr sahen sogar 5,63 Millionen (18,3 Prozent).

Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten rund um die Erfolgsserie.

• Nicht nur Leipzig: Das „Sachsenklinik“-Team bereiste drei Kontinente: Europa, Asien und Afrika. Es wurde bisher in Thailand, Ghana, England, Italien und Bulgarien gedreht.

• Die Darsteller: 2473 Schauspieler standen in Episodenrollen vor der Kamera. Mit dabei so prominente Namen wie Marianne Sägebrecht, Dieter Hallervorden, Michael Mendl,Wayne Carpendale, Tom Wlaschiha, Jürgen von der Lippe, Pierre Brice, Günter Pfitzmann, Brigitte Mira, Klausjürgen Wussow und viele andere.

• Mit Musik: Auch die Musiker waren in der Klinik zu Gast. So spielten Heinz Rudolf Kunze, Guildo Horn, Maite Kelly, Stefan Mross, Frank Schöbel, Hugo Egon Balder, Wolfgang Lippert, Gunther Emmerlich,Volker Lechtenbrink, Björn Casapietra und Patrick Lindner mit.

• Die Newcomer: Steve Windolf, Matthias Koeberlin, Alissa Jung und Cornelia Gröschel starteten ihre TV-Karrieren in der Kult-Serie, die mindestens bis ins Jahr 2020 fortgesetzt werden soll. Schauspiellegende Johannes Heesters spielte zum 100. Geburtstag seine letzte große TV-Rolle in Folge 204.

• Zahlen, Zahlen, Zahlen: 829 Folgen wurden von 36 Regisseuren inszeniert, die Drehbücher von 81 Autoren geschrieben und medizinischen Beratern geprüft. Und von sechs Produzenten und zwei Redakteuren betreut. 39.000 Komparsen kamen zum Einsatz.

• Zum Dauergucken: Bisher wurden 37.518 Sendeminuten ausgestrahlt, das sind ca. 625 Stunden.Wenn jemand also acht Stunden am Tag „In aller Freundschaft“ sieht, kann er das 78 Tage hintereinander tun.

• In den OP, bitte! Insgesamt wurden 1580 Krankheitsbilder behandelt. Das Team um Dr. Heilmann führte 1295 Operationen durch. 44 Patienten starben den Serientod. (W.B.)

 
 

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