Die sechs Seen am Fluss

Martin Spletter

Baldeneysee: Der See in Essen zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten im Ruhrgebiet und ist der größte der sechs Ruhrstauseen. Gerade hat die „Weiße Flotte“ in die neue Saison gestartet. Aber man kann auch an einer Bank Halt machen und den Menschen beim Ruder- oder Segeltraining zuschauen. Einige Restaurants und Cafés laden am Ufer zum Verweilen ein. Von dort lohnt sich ein Abstecher zur Villa Hügel der Industriellenfamilie Krupp.

Kemnader See: Der im Süden Bochums und Norden Wittens im Ruhrtal gelegene Stausee ist ein weiterer Allrounder in Sachen Freizeitgestaltung im Ruhrgebiet. Nicht nur Fahrradfahrer kommen hier auf ihre Kosten. Sie beobachten Segler und treffen auf Inliner. Der Kemnader See zählt zu den jüngsten der sechs Ruhrstauseen, während die anderen zwischen 1929 bis 1950 fertiggestellt wurden, war dieser erst 1979 eingeweiht. Beliebt bei jungen Leuten ist das Strandeck Kemnade: ein Sandstrand, an dem man sich wie im Urlaub fühlt.

Hengsteysee und Harkortsee: Der Hengsteysee ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel für sonnige Tage an der Ruhr. Er liegt zwischen den Städten Herdecke, Hagen und Dortmund und geht flussabwärts in den Harkortsee über. Dieser erfreut sich mindestens genauso großer Beliebtheit.

Der Kettwiger See im Essener Süden ist flussabwärts gesehen der letzte der sechs Stauseen. Er befindet sich etwa sechs Kilometer vom Baldeneysee entfernt und liegt im Essener Stadtteil Kettwig. Und schließlich gibt es noch den Stausee Hengsen im Holzwickeder Süden. Er ist der kleinste der sechs Stauseen.