Cole Porter

Das nennen wir eine echte „Gute-Laune-Platte“ für Freunde swingender Evergreens. Nicht zum ersten Mal huldigt das handverlesene Orchester des Briten John Wilson mit seinem Chef den Großmeistern musikalischen Entertainments. „Cole Porter in Hollywood“ gilt es im jüngsten Fall, und das Ergebnis ist ein fabelhaft plastisch aufgenommener Genuss für Freunde satter Musical-Klänge, womit wir klar die Kunst vor Lloyd Webbers singenden Lokomotiven meinen.

Wilson hat Cole Porters Originalarrangements für Filmpartituren zusammengetragen. Es sind raffiniert gearbeitete Stücke: Herzensbande umweben seidige Streicher, ironische Kicks gibt saftiger Big-Band-Sound. Und die Interpreten von „Begin the Beguine“, „Let’s do it“ oder „Who wants to be a millionaire?“ sind von Kim Criswell bis Sarah Fox – um es mit einem Porter-Klassiker zu sagen – „wunderbar“.

„Cole Porter in Hollywood.“ The John Wilson Orchestra. Songs aus „Kiss me Kate“, „Can-Can“, „High Society“ u.a. CD, Warner, ca 16€

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