Binoche bekam beim Spiel der Camille Claudel Weinanfälle

Die französische Schauspielerin Juliette Binoche kann sich voll in die von ihr verkörperte Künstlerin Camille Claudel hineinversetzen. "Ich hatte manchmal einen Weinanfall, das war, als ob ich die Leiden einer Frau wieder hervorhole", sagte sie am Dienstag auf der Berlinale, wo sie den Film "Camille Claudel 1915" von Bruno Dumonts präsentierte.

Berlin (dapd-bln). Die französische Schauspielerin Juliette Binoche kann sich voll in die von ihr verkörperte Künstlerin Camille Claudel hineinversetzen. "Ich hatte manchmal einen Weinanfall, das war, als ob ich die Leiden einer Frau wieder hervorhole", sagte sie am Dienstag auf der Berlinale, wo sie den Film "Camille Claudel 1915" von Bruno Dumonts präsentierte. "Das war schwierig, aber am Ende gab es eine feierliche Stimmung", fügte sie hinzu.

Sie habe versucht, Camille zu verstehen, ihr Leben zu verinnerlichen. Es sei eher um eine Visitation der Camille gegangen als um das Spielen einer Rolle. Mit 16 Jahren habe sie schon ein Buch über Claudel gelesen. Ihre Leidenschaft habe sie fasziniert, auch wenn ihr Wahnsinn ihr Angst gemacht habe.

Der Wettbewerbsbeitrag erzählt von einer Frau, die sich von ihren Neidern und ihrem ehemaligen Liebhaber Auguste Rodin verfolgt fühlt. Ihre Familie bringt sie deshalb in einer psychiatrischen Anstalt unter.

dapd

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