Bayern-Krimi

Eine Leiche in einer Kläranlage verdirbt dem LKA-Beamten Max Quercher den letzten Urlaubstag. Gleichzeitig erschüttert ein grausiges Verbrechen die Postkartenidylle seines Heimatortes am Tegernsee: Vier Kinder verschwinden. Ihre Begleiterin wird vergewaltigt und ermordet. Es gibt weder Hinweise auf den Täter noch ein plausibles Motiv.

„Quercher und der Volkszorn“ von Martin Calsow bezieht, wie jeder gute Regionalkrimi, einen Teil seiner Wirkung aus dem Wiedererkennungsfaktor landestypischer und landschaftlicher Besonderheiten. Die sind hier eingebunden in eine mitreißend erzählte Handlung voll unerwarteter Wendungen und einem eindrucksvollen Showdown als Auflösung. Lebendig wird die Geschichte durch überzeugende Charaktere, allen voran der unkonventionelle Eigenbrötler Quercher und seine erfrischend respektlose deutsch-türkische Kollegin Arzu.

Martin Calsow: Quercher und der Volkszorn. Grafit Verlag, 378 Seiten, 11,99 €

Vielschichtig

 
 

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