Dortmund

Irre Auferstehung! Wird ER jetzt mit einem neuen Vertrag belohnt?

Alle lieben Lukasz Piszczek: Der Oldie könnte dem BVB nun doch erhalten bleiben.
Alle lieben Lukasz Piszczek: Der Oldie könnte dem BVB nun doch erhalten bleiben.
Foto: imago images/ActionPictures

Dortmund. Die Saison schien zu einer Ehrenrunde für Lukasz Piszczek zu werden. Mit inzwischen 34 Jahren ist das Urgestein von Borussia Dortmund längst im Herbst seiner Karriere angekommen.

Der Abschied aus der Nationalmannschaft, ein auslaufender BVB-Vertrag und ein neues Spielsystem, das auf pfeilschnelle Außenverteidiger aufbaut, waren deutliche Anzeichen für einen Abschied im Sommer.

Trotz zahlreicher Einsätze: Als „Piszczu“ schließlich bei Favres Rückkehr zur Viererkette 90 Minuten draußen blieb, befürchteten einige bereits einen traurigen Bank-Abschied wie bei Kumpel Marcel Schmelzer.

Kapitän und Torschütze Lukasz Piszczek: Folgt jetzt die Vertragsverlängerung

Doch die letzte Woche änderte alles. Plötzlich deutet viel darauf hin, dass Lukasz Piszczek (Borusse seit 2009) dem BVB noch länger erhalten bleibt.

Viele Fans staunten nicht schlecht, als der Pole am Freitagabend den Platz mit der Kapitänsbinde am Arm betrat. Nicht nur, dass ihm diese Ehre diese Saison noch nicht zuteilwurde. Mit Mats Hummels stand der erste Vertreter des verletzten Spielführers Marco Reus eigentlich auf dem Platz.

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Doch Trainer Lucien Favre gab Piszczek die Binde – und der bedankte sich prompt mit seinem ersten Saisontor. Das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt war vielleicht nicht das schönste Tor der Saison, angesichts zweier Niederlagen in Folge aber umso wichtiger. Der anschließende Freudentaumel bewies, wie sehr der Oldie am BVB hängt und welchen Stellenwert er im Team genießt.

Beim 4:0 gegen die Adler lieferte Piszczek seine bislang beste Saisonleistung und gleichzeitig ein beeindruckendes Bewerbungsschreiben für seinen auslaufenden Vertrag ab. Nach der Partie bestätigte Michael Zorc: „Wir sind in Gesprächen.“

Der BVB-Sportdirektor weiß schon länger, was letzte Woche in die Öffentlichkeit durchsickerte: Die Madrid-Rückkehr von Achraf Hakimi scheint beschlossene Sache. Alle Hoffnungen für die rechte Abwehrseite in Mateu Morey zu setzen, der noch keine Minute für den BVB gespielt hat, wäre sehr mutig – und deshalb ein Verbleib von Oldie Lukasz Piszczek plötzlich naheliegend.

 
 

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