Zeus-Reporter berichten vom "Ideenpark"

Moers/Stuttgart. Ansehen, staunen und ja, auch anfassen. Ob Windräder, Rennwagen oder Roboter – beim „Ideenpark“ von ThyssenKrupp soll gebaut, konstruiert und programmiert werden. Denn auf der Messe in Stuttgart gilt: Mitmachen ist strengstens erlaubt.

Mitten im Messegewusel: Acht Schüler von der Anne-Frank-Gesamtschule in Moers, die als ZEUS-Reporter an den Neckar gefahren sind. „Das ist ja hier wie in einem Ameisenhaufen.“ Der 14-jährige Daniel Gaab lässt seinen Blick durch die Halle und über die Besucher schweifen. Die tummeln sich an zahlreichen Ständen, an denen jeder zum Experimentieren, Basteln und Forschen eingeladen ist. „Wir wollen Schüler an dem Prozess beteiligen, wenn Technik entsteht und ihnen nachhaltige Anstöße für die eigene Ausbildung und Berufswahl geben“, sagt Sprecherin Barbara Bergmann von ThyssenKrupp.

Der Industriekonzern hat zur Förderung des Techniker-Nachwuchses vor vier Jahren die Initiative „Zukunft Technik entdecken“ ins Leben gerufen und 2004 erstmals den „Ideenpark“ in Gelsenkirchen angeboten. 2006 war die Messe in Hannover zu Gast. Bis zum 25. Mai ist sie derzeit in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart zu erleben.

Neue Blickwinkel auf Technik

Deutschland fehlt es an technischen Fachkräften und an Nachwuchs erst recht: „Die Ingenieurslücke hat sich nach Berechnungen des Vereins Deutscher Ingenieure im letzten Jahr um 45 Prozent auf 70000 fehlende Ingenieure vergrößert“, sagt Ekkehard Schulz. Diese Lücke führe zu einem Wertschöpfungsausfall, der für die deutsche Wirtschaft auf sieben Milliarden Euro geschätzt wird, so der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG. Der Ideenpark solle deswegen ganz neue Blickwinkel auf Technik eröffnen und beweisen, wie viel Spaß sie machen kann.

Mit ZEUS Zeitung und Schule, dem Zeitungsprojekt der WAZ-Mediengruppe, sind die acht Moerser Gesamtschüler als ZEUS-Reporter für die NRZ zwei Tage vom Niederrhein an den Neckar gereist, um dort in drei riesigen Messehallen auf Entdeckungstour zu gehen. Als rasende Reporter mischten sich die Moerser unter die Messebesucher, stürzten sich in die Technik-Welten und probierten sich bei allerlei Experimenten und Workshops aus.

Von ihren Erlebnissen und Erfahrungen berichten sie an dieser Stelle selbst:

Kreativität kommt im Ideenpark nicht zu kurz!

Basteln, Bauen und Ausprobieren

Erster Tag im Ideenpark

Zu viel Theorie

 
 

EURE FAVORITEN