Vorzeige-Haus für Maria Königin

Viele Gäste nahmen am Festakt zur Einweihung des Gemeindhauses am Schättekopf teil. Hans-Joachim Waibel (l.) bedankte sich bei Markus Geisbauer für seinen unermüdlichen Einsatz mit einem Saunagutschein. Pastor Hans Ferkinghoff segnete die neuen Räumlichkeiten.
Viele Gäste nahmen am Festakt zur Einweihung des Gemeindhauses am Schättekopf teil. Hans-Joachim Waibel (l.) bedankte sich bei Markus Geisbauer für seinen unermüdlichen Einsatz mit einem Saunagutschein. Pastor Hans Ferkinghoff segnete die neuen Räumlichkeiten.
Foto: Annemarie Langenfeld

Lüdenscheid..  Erleichterung, dass man den Umbau des Gemeindehauses Maria Königin geschafft hat und Freude, dass ein solch schönes Vorzeige-Gebäude entstanden ist, beherrschten die Einweihungsfeier am Schättekopf (WR berichtete).

In großer Zahl waren die Gemeindemitglieder zur Einweihungsfeier gekommen, wo sich jeder gleich ein Bild von den einladenden Räumlichkeiten machen konnte. 485 000 Euro waren aufgewendet worden. Die Pfarrei St. Medardus, Mitglieder der Gemeinde Maria Königin mit eigenen Mitteln, diverse Spenden und nicht zuletzt die kräftige Eigenleistung hatten das Vorhaben Realität werden lassen. Lediglich 25 000 Euro hatte das Bistum Essen für einen zweiten Fluchtweg dazu gegeben.

Saunadorf-Gutschein für Markus Geisbauer

Hans-Joachim Waibel, der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands St. Medardus und selbst Mitglied der Kirchengemeinde Maria Königin, erklärte stolz, dass es bis nach Essen gedrungen sei, dass in Lüdenscheid eine Gemeinde ihr eigenes Gemeindehaus baut. Sein ausdrücklicher Dank galt dem Gemeinderatsvorsitzenden Markus Geisbauer. Monatelang hatte er an den Wochenenden die schweißtreibenden Einsätze der Ehrenamtlichen koordiniert. 75 Hilfswillige aller Alterstufen waren Woche für Woche zum Arbeiten angerückt. Waibel schenkte Geisbauer als Dankeschön einen Gutschein fürs Saunadorf – „damit Du auch mal ins Schwitzen kommst!“

Markus Geisbauer dankte für die große Unterstützung aus der Gemeinde, da sich jeder nach seiner Möglichkeit eingebracht habe. Auch Johannes Broxtermann stellte als Pfarrer von St. Medardus lobend heraus, dass durch Ei­genverantwortung, die man der Gemeinde übertrug, „etwas ganz Tolles und Eindrucksvolles“ entstanden sei.

Bevor Gemeindepastor Hans Ferkinghoff nach dem gemeinsamen Gebet die Räume segnete, erklärte er, dass man die einzelnen Säle und Zimmer in Erinnerung an die in der Gemeinde lange Jahre tätigen Rita-Schwestern und Claretiner Patres benannt habe.

Vom Rita-Saal
ins Claret-Zimmer

Der größte Saal wird nach der Gemeinde-Patronin Maria der Mariensaal genannt. Ferner gibt es den Rita-Saal, das Claret-Zimmer und das Antonius-Zimmer nach der ehemaligen Filialkirche St. Antonius am Dickenberg. Pastor Ferkinghoff hat eine geräumige Wohnung, die einmal von den Ritaschwestern und dem Hausmeister bewohnt wurde. Das Gemeindebüro ist neu eingerichtet und die Gemeindebücherei nach gründlicher Renovierung sowie die Küche am selben Ort geblieben. Das ganze Haus ist barrierefrei und natürlich mit Behinderten-Toiletten ausgerüstet. Wichtigstes Element im Haus ist ein Aufzug für 34 000 Euro, der hauptsächlich durch Spenden von den Stadtwerken und der Sparkasse Lüdenscheid finanziert wurde.

 
 

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