Vodafone findet keinen alternativen Standort

Sammelten Unterschriften gegen Mobilfunkasten am Waldstadion Bürenbruch: Dr. Ulrike Janas, Horst-Peter Mielke und Karl-Heinz Zippro.
Sammelten Unterschriften gegen Mobilfunkasten am Waldstadion Bürenbruch: Dr. Ulrike Janas, Horst-Peter Mielke und Karl-Heinz Zippro.
Foto: Ralph Bodemer / WR

Schwerte/Ergste. Das Unternehmen Vodafone tut sich schwer, einen alternativen Standort für die Mobilfunkmasten zu finden, die derzeit noch auf dem Dach der Schule an der Ruhr installiert sind.

Der Betreiber möchte gern auf dem Gelände des Ergster Waldstadions die Antennen aufstellen, doch dagegen regt sich - wie berichtet - heftiger Widerstand. Als Ersatzstandort wurde dann der Friedhof am Sembergweg vorgeschlagen, der aber für Vodafone nicht in Betracht kommt. Wie Sprecherin Dr. Ute Brambrink auf Anfrage berichtete, hatte dann ein Landwirt aus Ergste angeboten, eines seiner Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Diese Offerte habe man genau untersucht und geprüft. Doch nach Lage der Dinge „reichen die funktechnischen Gegebenheiten am Bürenbruch leider nicht für unsere Anforderungen aus“, erklärt Brambrink.

Nach Aussagen der Stadt herrscht momentan Funkstille. Nach der Bürgerversammlung vom Juli sei man mit Vodafone verblieben, dass sich der Mobilfunkbetreiber im Rathaus melden solle. Seither habe man aber von Vodafone nichts mehr gehört, berichtet Stadtsprecher Carsten Morgenthal.

Hans-Peter Mielke, der zusammen mit Dr. Ulrike Janas Unterschriften gegen den Standort am Bürenbruch gesammelt hat, wartet mit Spannung auf den 20. September. Dann soll in der Sitzung des Auschusses für Schule, Sport und Infrastruktur das Thema behandelt werden.

 
 

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