Vier Moscheevereine luden zum Opferfest

Opferfest in der Bönener Aula am MCG wieder einmal gut besucht.
Opferfest in der Bönener Aula am MCG wieder einmal gut besucht.
Foto: Peter Thiemann
Zu den Feierlichkeiten des islamischen Opferfestes stand am Samstag das Marie Curie Gymnasium allen Interessierten offen. Obwohl das eigentliche Opferfest bereits vor einer Woche gefeiert wurde luden die vier Bönener Moscheevereine in die Aula des Gymnasiums.

Bönen.  „Es war uns einfach wichtig alle Familien nocheinmal miteinander zu verbinden.“ erklärte Korkmaz Fikret die Wahl des Termins. Er gehört um Vorstand des Elternvereins und half bei der Organisation des diesjährigen Opferfestes.

Dieses wurde dann um 15 Uhr durch eine Lesung aus dem Koran eröffnet. Es folgten die Eröffnungsansprachen durch Fikret und den Bönener Vorbetner Eyup Can. Besonders Fikret betonte dabei auch die Wichtigkeit der Integration.

„Wir versuchen eben als Elternverein diese Integration vor allem in der Schule zu erreichen.“, erläuterte er später. Zu diesem Zweck hatten die Organisatoren außerdem noch die neuen Sozialpädagogen der Bönener Schulen eingeladen. Nach deren Vorstellung begann schließlich der feierliche Teil der Veranstaltung. Nun übernahmen nacheinander verschiedene Tanz und Gesanggruppen die Bühne.

Dennoch wurde der religiöse Aspekt dabei nicht vergessen. So erklärten die Jugendlichen Ersin Mert und Fhemi Güney noch einmal welche Bedeutung das Opferfest für sie hatte. „Es ist eien wichtige Tradition, dass das Fleisch aus den Schlachtungen zum Opferfest auch an Bedürftige verteilt wird.“ In diesem Sinne standen die Feierlichkeiten jedem offen. So verbanden sich der religiöse Aspekt mit der Integration, wie Fikret erläuterte: „Nach 50 Jahren ist es zwar erst ein Anfang, aber auch der muss einmal gemacht werden.“

Damit sprach er die 50 jährige Tradition türkischer Migranten in Bönen an, zu deren Anlass im Verlauf des Festes ebenfalls ein Film gezeigt wurde.

 
 

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