Umkleide am Jahnplatz ausgebucht

Eberhard Demtröder
Das ehemalige Umkleidegebäude am Jahnplatz wird saniert. Foto: Guido Raith
Das ehemalige Umkleidegebäude am Jahnplatz wird saniert. Foto: Guido Raith
Foto: WR

Lüdenscheid. Das ehemalige Umkleidegebäude am Jahn-Sportplatz, das derzeit gründlich renoviert wird, ist ausgebucht: Irgendwann im Herbst werden hier auf zwei Etagen der Kinderschutzbund, der Türkische Elternverein und wohl auch die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) einziehen. Zwei der Organisationen residierten bislang im Gebäude Freiherr-vom-Stein-Straße 27, das die Stadt dem Vernehmen nach gerne verkaufen würde.

Das Baudenkmal dort dürfte jedenfalls bald leer stehen, denn nach WR-Informationen wechseln auch die anderen Institutionen im Hause demnächst an andere Standorte. Der Sängerkreis Lüdenscheid zum Beispiel, der demnächst neue Räume für seine Geschäftsstelle in der Kluser Schule beziehen wird. Vorübergehend zumindest, so SK-Vorsitzender Thorsten Potthoff. Das ehemalige Schulgebäude wird bereits von mehreren Vereinen gemeinsam genutzt. Auch der Stadtfrauenverband hat eine neue Anlaufstelle in City-Nähe gefunden.

Stadt investiert
rund 270 000 Euro

Die GEP hat bislang noch keinen Mietvertrag für den Jahnplatz unterzeichnet, wird das aber wohl bald tun. Denn Vorsitzender Hans-Werner Peiniger ist froh über das preisgünstige Alternativ-Angebot der Stadt.

270 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes steckt die Stadt als Eigentümer unterdessen in die Renovierung am Jahnplatz. Draußen ist der Fassaden-Anstrich fast fertig, während drinnen „eine Entkernung“ läuft, berichtet Frank Kuschmirtz von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW). Damit kommen man vor allem den Wünschen des Kinderschutzbundes als künftigem Mieter im Erdgeschoss nach optimalen Raum-Zuschnitten entgegen.

KSB-Vorsitzender Uwe Hindrichs freut sich vor allem auf die neue große Garage für das vereinseigene Spielmobil und die großzügigen Lagermöglichkeiten für die Spielgeräte. Für das Spielmobil, ständig im Stadtgebiet auf Tour, sucht der KSB übrigens noch eine Honorarkraft. Aber auch Sponsoren seien willkommen, so Hindrichs, um das KSB-Angebot am neuen Ort zu verstärken.