Tschernobylopfer suchen Familien

Dienstags-Skatrunde im Stadtkrug in der Weststraße spendete 1200 Euro für die Tschernobylhilfe. Im Bild (vlnr): Manfred Erdtmann, Erika Ströver, Stefan Hübner und Rolf Schroeder.
Dienstags-Skatrunde im Stadtkrug in der Weststraße spendete 1200 Euro für die Tschernobylhilfe. Im Bild (vlnr): Manfred Erdtmann, Erika Ströver, Stefan Hübner und Rolf Schroeder.
Foto: Privat

Kamen.. Im Oktober werden über 20 Kinder aus Weißrussland, einige von ihnen in Begleitung ihrer Mütter, wieder bei Kamener Familien zu Gast sein. Gasteltern werden noch gesucht, zum finanziellen Grundstock aber trug jetzt wieder eine private Kamener Skatrunde bei.

Mittlerweile ist es schon eine kleine Tradition: Die Mitglieder der Dienstags-Skatrunde im Stadtkrug in der Weststraße zahlen für eine verlorene Runde einen Obolus in die Kasse, das Geld kommt der Initiative „Hilfe für die Erben von Tschernobyl“ zu. Die hat es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig strahlengeschädigten und kranken Kindern aus der Tschernobyl-Region einen Erholungsurlaub in Kamen und Umgebung zu ermöglichen. Die Reisekosten und Versicherungen für die Dauer des Urlaubs müssen aus Spendengeldern finanziert werden.

So freute sich Erika Ströver von der Initiative über die 1200Euro, die Rolf Schroeder, „Schatzmeister“ der Skatrunde, am vergangenen Dienstag übergab. Mit dieser Summe, so erklärte sie, können die Bus- und Versicherungskosten und die Ausflüge für sechs Kinder bezahlt werden.

Im Oktober werden über 20 Kinder aus Weißrussland in Kamen zu Gast sein. Während ihres vierwöchigen Erholungsurlaubes bessert sich ihr Gesundheitszustand erfahrungsgemäß sichtbar, haben Mediziner festgestellt.

 

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