The Daredevil Christopher Wright überzeugten

The Daredevil Christopher Wright
The Daredevil Christopher Wright
Foto: NRZ

Haldern.. The Daredevil Christopher Wright aus dem US-Staat Wisconsin überzeugte in der Haldern Pop Bar in Rees-Haldern mit einer erfrischenden Mischung aus Pop, Rock und Folk. In eigenwilligen Kompositionen ging es um Tod, Krankheit oder Verlust.

Am letzten Tag ihrer Europatournee gastierte die Band The Daredevil Christopher Wright in der Haldern Pop Bar in Rees-Haldern und überzeugte die Gäste mit ihrer Musik: einer erfrischenden Mischung aus Pop, Rock und Folk.

Die Brüder Jon und Jason Sunde und Jesse Edgington aus dem US-Staat Wisconsin, die direkt aus Paris kamen, präsentierten in ihren zehn Songs subtil wechselnde Stimmungen, die vor allem durch die perfekt aufeinander abgestimmten Gesangsstimmen getragen wurden. Auf diese Weise boten die Musiker jedes Stück als ein besonderes Hörerlebnis dar, zumal sich die Melodien und Rhythmen ganz im Sinne der „moving music“ entwickelten. Oder anders ausgedrückt: Jon, Jason und Jesse erzählten in ihren Songs Geschichten, die nicht ausschließlich durch ihre Texte getragen wurden, sondern in denen die treibende Instrumentalmusik die jeweilige Stimmung und deren Intensität zu einer organischen Einheit verband.

Eigenwillige Kompositionen

Das überzeugte die etwa 40 Zuhörer, die begeistert Beifall klatschten. Zu Beginn ihres Akustikkonzerts stellten die drei Musiker ihren Song zum Draufgänger Christopher Wright vor, dessen Namen sie für ihre Band gewählt hatten. Es folgten einige recht eigenwillige Kompositionen, die sich mit Themen wie Tod, Krankheit oder Verlust beschäftigten, diese aber nicht in einer durchgehend melancholischen Weise interpretierten, sondern auch leise und manchmal fröhlich wirkende Zwischentöne zu Gehör brachten.

Sätze wie „I died on the way to hospital“ – ich starb auf dem Weg zum Krankenhaus -- oder ein Titel wie „Conversation about Cancer“ -- ein Gespräch über den Krebs -- wurden mit emotional ansprechenden musikalischen Versatzstücken gemischt, die mal jazzig, dann wieder als Soul- oder Countryelement daherkamen. Und wann hört man schon mal ein Xylophon wie in dem Song „The Animal of Choice“? Mit diesem Stil und ihrer souveränen Choreografie müsste in Zukunft von der Band The Daredevil Christopher Wright noch einiges zu hören sein, da waren sich die Zuhörer nach dem Konzert ganz sicher.

 
 

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